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Alle Stellungnahmen zum Notfallsanitätergesetz

29.06.2012, 10:42 Uhr

Dokumentensammlung zum Herunterladen

Inzwischen haben etliche Institutionen und Verbände eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG-E) veröffentlicht. Wir stellen sie Ihnen hier noch einmal einzeln in alphabetischer Reihenfolge sowie als Paket zum Herunterladen zur Verfügung:

Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)

Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (AGBN)

Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF-Bund) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) 

Arbeitsgemeinschaft Rettungsassistentenschulen Deutschland (AgRD)

Arbeitsgemeinschaft RettungsdienstRecht (AG RettRecht)

Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (AGSWN)

Berufsverband für den Rettungsdienst (BVRD)

Bundesärztekammer (BÄK)

Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (BV-ÄLRD)

Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND)

Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände

Deutsche Berufsverband Rettungsdienst (DBRD)

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Gesetzliche Krankenversicherung, Spitzenverband (GKV)

Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands

International Association of Flight Paramedics Germany (IAFP)

Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)

Komba Gewerkschaft

Malteser Hilfsdienst (MHD)

Mathias-Hochschule Rheine (MHR)

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di)

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesfachkommission Rettungsdienst des Landesbezirks Baden-Württemberg (Ver.di-BaWü)

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesfachkommission Rettungsdienst des Landesbezirks Rheinland-Pfalz (Ver.di-RLP)

Alle Stellungnahmen zusammen als zip-Datei finden Sie hier (Stand: 24. Juli 2012).

Den Referentenentwurf und die Anlagen dazu können Sie sich hier als zip-Datei herunterladen.

Kommentare

24.04.2013, 00:00 Uhr von Gerhard
Es ist wie es ist. Stellt die Frage nach den Kosten und schon ist klar, warum soviel Murks entsteht. Beispiel Pflegeversicherung 1996, es gab viel bessere Vorschläge als der umgesetzte. Jetzt, 16 Jahre später, nähern wir uns langsam den Realitäten.

Das wichtigste zum NotSanG ist doch; eine lange beschworene Ausbildungs- und Kostenregelung für RD-Fachausbildungen ist nun geregelt, als positiver Effekt. Es wird zwar wiederum 3-5 Jahre dauern und verlängerte Übergangsfristen bedeuten, weil vieles noch nicht ausformuliert ist und vor allem keine bundeseinheitlichen Regelungen zustande kommen.

Ich hatte mich ürsprünglich mal dem Roten Kreuz angeschlossen, in der Hoffnung über einen starken Verband in diesen Fragen weiterzukommen. Aber es liegt nicht an diesem Verband, sondern an der Vielzahl derer, die mitreden wollen und z.Teil auch müssen. Aber eine Domäne macht es sich sehr einfach und kämpft um ihrer Pfründe, das ist und bleibt der Berufsstand der akademisierten medizinisch Tätigen (und die können es gut). Es wäre gut, wenn die Ärzte in ihrer Gesamtheit mal verstehen würden, dass sie die Medizin nicht für sich alleine gepachtet haben, sondern sich jeder mit seiner Gesundheit auseinandersetzen muss. Ich habe häufig genug Ärzte in eigenen Notfallsituationen erlebt und diese waren glücklich, wenn ein Nicht-Arzt anwesend war, der ihnen das Leben gerettet oder sie vor Handicaps bewahrt hat.

Ich arbeite im ländlichen Raum. Auf wen ich mich weitestgehend verlassen kann, ist der Rettungsdienst, da weiß ich was und wer kommt. Danach kann ich bis zum Eintreffen die entsprechenden, gelernten und geprüften Maßnahmen durchführen und in der Regel einen stabilen Klienten übergeben. Menschen mit fundierter Ausbildung und langjähriger Ausbildung stehen in diesem System oft alleine auf weiter Flur und versuchen das beste daraus zu machen.

An alle die sich hier beteiligt haben. Denkt auch mal an diejenigen, die in den Genuss der Neuregelungen kommen sollen. Es gibt im NotSanG noch viel zu verbessern. Lasst uns an einem Strang ziehen. Übrigens, der Rettungsdienstbereich ist bei den Kostenträgern ein kleiner Prozentsatz, ohne starke Lobby, und daher aus deren Sicht gut zu beeinflussen. Kostenträger haben einen hohen Einfluss auf die gerade amtierende Bundesregierung. Es ist wie es ist.
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