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Ausgabenentwicklung des niedersächsischen Rettungsdienstes

14.06.2017, 12:04 Uhr

VdEK legt wieder Zahlen vor

Vor fast genau drei Jahren haben wir an dieser Stelle eine Meldung zur Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen für den niedersächsischen Rettungsdienst veröffentlicht, wie sie der Verband der Ersatzkassen e.V. (VdEK), Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen (Barmer GEK, Techniker Krankenkasse, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkasse, Hanseatische Krankenkasse und die HKK) veröffentlicht hat (hier). Nun wurde die Broschüre „Ausgewählte Basisdaten des Gesundheitswesens in Niedersachsen“ zum siebten Mal aufgelegt.

An der Argumentation hat sich seit 2014 kaum etwas geändert: Die Ausgaben der Krankenkassen für den Rettungsdienst (inklusive Krankentransport) haben sich seit 1992 mehr als verdreifacht und seit 2000 mehr als verdoppelt. Der Hauptgrund für die Kostenexplosion sieht der VdEK immer noch in fehlenden gesetzlichen Regelungen zur Ausgabenbegrenzung, die auch durch verschiedene Novellierungen nicht behoben worden seien. Auch Zuschnitt und Größe von Rettungsdienstbereichen, die sich nach wie vor grundsätzlich an kommunalen Grenzen orientieren, obwohl größere Einheiten versorgungstechnisch sinnvoll und deutlich günstiger seien, werden von dem VdEK weiterhin moniert. Daneben seien die steigenden Zahlungen für Notarztdienste immer noch ein Grund für die Ausgabenzuwächse, so der Verband. Seit 2013 müssten die Krankenkassen zudem Vorhaltekosten für die Bewältigung von Großschadensereignissen berücksichtigen und seit 2014 die Kosten für die Aus- und Weiterbildung zum Notfallsanitäter tragen.

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