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Bedrohungen und Gewaltaufrufe gegen Feuerwehrangehörige „zwingend strafrechtlich verfolgen“

01.10.2018, 14:44 Uhr

Foto: H. Scholl

DFV beschließt bundesweite, konzertierte und nachhaltige Kampagne


Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat am Samstag im Rahmen seiner 65. Delegiertenversammlung in Erfurt die Resolution mit dem Titel „Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit! Nein zu Gewalt gegen Feuerwehrangehörige“ beschlossen. Die 170 Delegierten fordern mehr Respekt vor Einsatzkräften. Der Schutz von Feuerwehrleuten sei sowohl für eine funktionierende Feuerwehr als auch für das Gemeinwesen unverzichtbar. Deshalb wurde eine Zusammenführung der unterschiedlichen Kampagnen und Projekte zur Sensibilisierung der Bevölkerung in eine bundesweite, konzertierte und nachhaltige Kampagne beschlossen. Zur Wertevermittlung und Wertschätzung werden Bildungsangebote für Schulen gefordert, um Kinder und Jugendliche für das Ehrenamt in der Feuerwehr zu motivieren.
 
Von großer Bedeutung seien zudem sowohl die Strafverschärfung als auch die konsequente Strafverfolgung. „Um Gewalttaten zu verhindern und ein klares Signal setzen zu können, müssen verbale Bedrohungen und Gewaltaufrufe, die bislang unter der Schwelle der Strafbarkeit liegen, zwingend strafrechtlich verfolgt werden können“, heißt es in der Resolution. Des Weiteren werde eine bundesweite Anlaufstelle mit niedrigschwelligen Meldeangeboten für Betroffene von Gewalt gefordert. Nicht zuletzt sollten die Dienstherren juristische und psychologische Hilfsangebote anbieten. (Scholl)

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