
ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter, DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil, DLRG-Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann, Geschäftsführender Malteser-Vorstand Dr. Elmar Pankau und JUH-Bundesvorstand Wolfram Rohleder (Foto: G. Graw/ASB)
Die Spitzenvertreter der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) trafen sich am 5. und 6. Juni in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle. Wichtigstes Ziel des Treffens war die Unterzeichnung einer Geschäftsordnung als Grundlage für diesen Arbeitskreis. Mit dessen Hilfe wollen die Hilfsorganisationen zukünftige Aufgaben im Bevölkerungsschutz besser koordinieren und gemeinsame Interessen politisch effektiver vertreten. So können sie den zukünftigen Herausforderungen sowie politischen und gesellschaftlichen Veränderungen stärker begegnen. Das Sekretariat des Arbeitskreises wird das DRK-Generalsekretariat in Berlin übernehmen.
Geplant sind u.a. Forderungskataloge an die Politik zu Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst als auch die Einrichtung von Arbeitsgruppen, z.B. zum Thema „Ehrenamt und Freiwilligendienst“, sowie die Erarbeitung gemeinsamer Positionspapiere. Auch die Forschung für zivile Sicherheit, ein zunehmend wichtiges Thema in Deutschland und der EU, steht im Fokus des Arbeitskreises.

Kommentare
Ich frage mich, wann das Träumen aufhört und der Irrsinn beginnt. Wollen Sie dann einheitliche Regeln aufstellen, wie lange ein ehrenamtlicher Retter neben seiner Hauptbeschäftigung noch retten darf, bevor er zu einer allgemeinen Gefährdung des Straßenverkehrs wird, weil er übermüdet nach einer 40-Stunden-Woche bei seinem Arbeitgeber noch einmal 'ne 24er dranhängt?
Am wichtigsten wäre es allerdings, erstmal eine eigene Bestandsaufnahme zu machen, welche KatS-Einheiten überhaupt noch über genügend Personal (und entsprechende Ausbildung) verfügen und nach den Vorgaben einsatzfähig sind und welche in einer realistischen Einschätzung bei den Behörden abgemeldet werden müssten. Wie sagt man so schön: "Selbsterkenntnis ist der Weg zur ...?"
In voller Hoffung,
Udo
Ich würde gerne mal den Ausbildungsstand aller freiwilligen HiOrg-Mitarbeiter überprüfen, damit man sehen kann, wer im Ernstfall zu gebrauchen ist und wer nur Mitläufer ist. Aus meiner Erfahrung heraus könnte hier die 80:20 Regel greifen, und dann ist es im KatS-Fall schlecht bestellt.
Eine grundlegende Reform ist seit 20 Jahren erforderlich, wird aber nicht durchgeführt, weil immer die Interessen der HiOrg zählen und durch die Kungelei mit der Politik umgesetzt werden. Die Interessen der HiOrg sind aber mit Sicherheit nicht die Hilfe für den "Nächsten" im "Zeichen der Menschlichkeit", sondern knallharte Machtinteressen und natürliche die geliebte Kohle in Form von Geld.
Schönes Wochenende,
Thomas