S+K Verlag
Der einzige Fachverlag für
Notfallmedizin in Deutschland.
Bücher, Zeitschriften und Nachrichten
rund um das Thema Rettungsdienst.

Delegation ärztlicher Maßnahmen an Notfallsanitäter kritisch überdenken

15.02.2016, 09:47 Uhr

Foto: K. von Frieling

Marburger Bund äußert sich zum Bayerischen Rettungsdienstgesetz

Der Landesverband Bayern des Marburger Bundes hat eine mit „Denkanstöße“ überschriebene Stellungnahme zur Änderung des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes veröffentlicht. Darin äußert sich der Verband der angestellten und beamteten Ärzte Deutschlands auch zur Delegation ärztlicher Leistungen an Notfallsanitäter. So heißt es u.a.: „Die Entscheidung, ob, an wen und was er delegiert, ob eine besondere Anleitung oder Überwachung erforderlich ist, kann nur der Arzt im konkreten Einzelfall treffen; dies muss er u.a. von der Qualifikation des jeweiligen Mitarbeiters abhängig machen.“ Die letztliche Verantwortung bleibe jedoch beim Arzt, der delegiert.

Daraus würde sich ergeben, dass die Verwendung der Begriffe „Delegation“ oder „delegieren“ z.B. in Art. 12, Abs. 1, Nr. 6 des bayerischen Gesetzentwurfes „dringend kritisch überdacht werden“ sollten. Eine Delegation, wie sie in der Literatur, in der höchstrichterlichen Rechtsprechung und innerhalb der Ärzteschaft verstanden werde, lasse sich so, wie dies im Gesetzentwurf formuliert sei, weder umsetzen noch anwenden. Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst könne die letztliche Verantwortung i.S. der Delegation für eine so große Zahl von Rettungsassistenten/Notfallsanitätern für deren im Notfall angewandten Maßnahmen nicht übernehmen. „Der Rettungsassistent/Notfallsanitäter wird daher zwangsläufig für sein Handeln, soweit dies nicht durch ärztliche Delegation übertragen wurde, im Rahmen der sog. Notkompetenz die Verantwortung in haftungsrechtlicher (wie ggf. in strafrechtlicher) Hinsicht zu tragen haben (s.a. § 323 c StGB rechtfertigender Notfall-Verpflichtung zur Hilfeleistung).“ Auch eine vom Bundesgesetzgeber vorgesehene Delegation „einfacher“ ärztlicher Maßnahmen und einer Medikamentengabe sei von der Rechtsprechung nicht abgesichert.

Kommentare

« 1 2 3  »
15.02.2016, 10:19 Uhr von Jan
Moin,

wer ist in Bayern Träger des Rettungsdienstes? Nach Art. 4 Abs. 1 des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes sind das doch die Landkreise und kreisfreien Gemeinden.

Da allgemein bekannt RETTUNGSDIENST in Bayern als hoheitliche Tätigkeit anzusehen ist, sind die Ausführungen zur möglichen Haftung durch den Notfallsanitäter als auch für den Notarzt (BGH III ZR 217/01 vom 09.01.2003) durch den Marburger Bund heute absolut nicht mehr nachvollziehbar.

Gruß Jan
15.02.2016, 11:06 Uhr von Hanns
Der Rettungsassistent oder jetzt Notfallsanitäter bleibt mit einer insgesamt 3-jährigen Ausbildung ein Heil-Hilfsberuf, ohne wenn und aber. Wenn der Notfallsanitäter heilkundliche Maßnahmen durchführen soll, geht dass nur über eine Akademisierung des Berufsstandes Notfallsanitäter. Die ersten gesetzlichen Regelungen sind diesbezüglich auf den Weg gebracht. Niemand kann es verantworten, einem regelrechten Ausbildungsberuf wie dem Notfallsanitäter derartige Verantwortung aufzubürden. Es ist dem Assistenzpersonal Notfallsanitäter und auch dem Notfallpatienten gegenüber verantwortungslos. Der Notfallsanitäter ist vom Ausbildungsspektrum her bei weitem nicht in der Lage die Konsequenzen derartiger Handlungen zu überblicken und zu verantworten. Haftungsregelungen, die sich auf hoheitliche Tätigkeiten begründen, dürfen nicht Tür und Tor für eine dilettantische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Rettungsdienst öffnen. Bei der präklinischen Versorgung eines Notfallpatienten muss man adäquat auf Veränderungen Reagieren können, welches unmöglich allumfassend in einer Ergänzungsausbildung oder auch 3- jährigen Ausbildung vermittelt werden kann.
15.02.2016, 12:46 Uhr von Sascha
@Hanns:
Ihre Aussage ist vollgepackt mit populistischen Aussagen, die Sie weder belegen noch eine konkrete Lösung vorschlagen. Akademisierung in RD Systemen mit z.B. keinem Notarzt und entsprechendem Tätigkeitskatalog, sind vollzogen worden um der Entwicklung des Systems und der Vielfältigkeit wegen, nicht um auf die jeweilige Fachstufe neue Maßnahmen umlegen zu können. Unsere Paramedics im Bereich Advanced Care waren vor und nach der Akademisierung mit den gleichen Maßnahmen ausgestattet und hatten somit gleiche Befugnisse, die im Vergleich weit über die des Notfallsanitäter hinausgehen. Ausbildungszeit ist derzeit immer noch 3 Jahre, bzw. 1 Jahr Internship. Durch die Veränderung zur Akademiserung ist es nicht zu einer konkreten sicheren oder besseren Therapie gekommen, auch wenn mehr Theoriewissen vorhanden sein mag. Das ist durch unsere KPISs belegbar. Was aber möglich ist, ist durch die Akademisierung neue Fachfelder zu gründen und nun auch durch unsere Master und Doktoranten, weitere Therapien und Forschung zu betreiben, die vorher in dem Fachfeld nicht selbstverwaltend vorhanden war. Akademsierung alleine, macht nur im Bereich Masterabsolventen einen Unterschied und kann einen sicheren Notarztersatz unter den derzeitigen Bedingungen darstellen, bzw. neue Fachfelder im Bereich Forschung, Bildung und Management bedeuten. Ein sehr sauber ausgebildeter Notfallsanitäter als Berufsausbildung oder Bachelor, wird keinen großen Unterschied bei der Therapiesicherheit oder im Bereich der Anamese und Unterschungsqualität beweisen. Das halte ich für eine Trugschluss. Letzendlich muss sich der RD vom "Assistenzberuf" freisagen. Er ist keine Assistenz sondern ein eigenständiger Heilberuf der mit anderen Berufen (Notarzt, Krankenschwestern, Hausärzten) im Gesundheitswesen an der Genesung und Behandlung des Patienten beteiligt ist. Das überwiegend eigenständig. Somit kann er nicht als "Hilfsberuf" laufen. Dieses wird leider immer noch nicht so wahrgenommen, bzw. will nicht wahrgenommen werden. UK, Australien, Schweiz etc. haben diese Schritte unternommen, wobei die Qualität der Versorgung immens hoch ist, die Gefährdung immens gering da hochkontrollierte System für Patientensicherheit bestehen. Das zu erkennen und einzugestehen, ist man aber schlichtweg aus berufspolitischen Gründen in Deutschland nicht bereit.
15.02.2016, 13:05 Uhr von Flo
@Hanns, eine Akademisierung ist nicht das Allheilmittel. Insbesondere dann wenn man als NotSan bei seinen Leisten bleiben will und dem Patienten bestmöglich helfen will bis ein Notarzt die weitere Versorgung übernimmt.
Nur weil ich jetzt plötzlich 3 Jahre studiert habe ändert sich nix an gesetzlichen Rahmenbedingungen das der Zugang und das Adrenalin im Rahmen der Rea formal dem Arzt vorbehalten sind.
15.02.2016, 13:46 Uhr von Achim
@Sascha:
Meinen aller größten Respekt zu diesem Kommentar.
@Hanns: welche Laus ist ihnen nur über die Leber gelaufen? Absolutes Unverständnis zu solchen Äusserungen.
15.02.2016, 17:06 Uhr von E
Also, wenn der NFS bei seinen Leisten bleibt, dem Patienten helfen will bis der NA die weiter Versorgung übernimmt, was ja so auch richtig ist, frage ich mich nur, warum man dann den RettAss degradiert. Er macht nichts anderes.
15.02.2016, 17:14 Uhr von Manuel
Tragen wir einmal die Fakten zusammen: Der deutsche Rettungsdienst ist eine Katastrophe und teilweise auf Dritt-Welt-Land-Niveau. Leider ist die präklinische Notfallmedizin in den 70er Jahren stehen geblieben und hat sich nicht weiter entwickelt. Die Gründe sind zu vielschichtig um sie alle aufzuführen. Der durch die Besatzungsmächte nach dem WW2 eingeführte Liberalismus von Sicherheit- und Gesundheitsinfrastruktureinrichtungen der Bundesländer ist eine Katastrophe, so dass eigentlich nicht von "dem deutschen Rettungsdienst" gesprochen werden kann. Sechzehn unterschiedliche Rettungsdienstgesetze, unterschiedliche Vorstellungen von Rettungsdienstleistungen und völlig differente beauftrage Organisationen und Behörden, von Berufsfeuerwehren bis Privatrettungsdienste führen dazu, dass es nur schwer möglich sein wird, dass Patienten in Bayern die selbe Versorgung erhalten wie in Berlin.

Es herrschen Dogmatisch hirarchische Organisationsstrukturen. Im gesamten Gesundheitswesen dreht sich alles um zwei Dinge "Macht und Geld". Ähnlich der Organisationsstruktur des heiligen Stuhls im Vatikan ist das Gesundheitswesen absolutistisch streng hirarchisch organisiert. Am schönsten fand ich es einer Chefarztvisiten-"Prozession" in einem deutschen Krankenhaus beizuwohnen. Das ist ein Spektakel, wie es nicht einmal Hollywood bieten kann. Zunächst einmal in vorderster Reihe die "Ministranten", also die Pflegehelfer und Schwesternschülerinnen, die den Zug anführen. Dahinter die "Diakone und Priester" also die Unter-Schwestern und -Pfleger die die Gänge entlang wandeln. Schliesslich die "Bischöfe", die Unterassistenten und Assistenzärzte, meist gut zu erkennen an den leuchtend weiss-wallenden Kittelgewändern und jungfräulichen Werkzeugen der Macht (Stetoskope). Anschliessend wandlen die "Kardinäle" also Oberärzte mit stolz erhobenem Haupt und bereits leicht ergrautem Haar und zu allerletzt der "Papst", der Chefarzt in all seiner Pracht und Herrlichkeit, geleitet vom "Allerheiligsten"-Pflegewagen mit der "heiligen Schrift" auch als Patienten- oder Pflegedokumtentation bezeichnet, welcher vom "päpstlichen Adlatus" der Oberschwester (oder auch Schwester Oberin (typischerweise mit dem Namen Hildegard (n. der heiligen Hildegard von Bingen), böse Zungen behaupten gar alle Kapitäne heissen Hansen und alle Oberschwestern Hildegard) dargereicht wird. Das Ende der Prozession bildet immer der Chefarzt, in Österreich auch als "Primarius" (von Primate also der Silberrückengorilla, der Clan-Chef mit den grauen Haaren) bezeichnet. Die Funktion des Chefarztes ist bis heute noch nicht eingehend erforscht (Ethnologen behaupten, dass Patienten durch "den Segen" des Händeschüttelns und der Frage "Na, Frau Maier wie geht es uns denn heute?" regelmässig Wunderheilungen erfahren. Es mag auch an den grundsätzlich ungewaschenen und nicht desinfizierten Händen (hier scheint eine gewisse Vieren- und Bakterienresistenz mit einem Professorentitel einherzugehen) liegen, die eine Heilung versprechen.
Spass beiseite, den Rettungsdienst in Deutschland finde ich beinahe noch seltsamer als die Krankenhäuser. Da bezeichnet sich das medizinische Fachpersonal tatsächlich selbst als "nicht-ärztliches-Personal" oder eben wie Hanns als "Heil-Hilfsberuf" (meine Arbeitskollegen schmeissen sich gerade auf der Rettungsstation hinter mir weg vor lachen, dass es tatsächlich jemand gibt der Hans heisst und den Notfallsanitäter als "Heil-Hilfsberuf" betietelt. Ich musste ihnen erst erklären, dass dies nichts mit Nazideutschland und Hitler zu tun hat). Ich habe weder in Industrie noch im Handwerk einen Gesellen erlebt, der sich selbst als "nicht Meister" oder "nicht Ingenieur" betitelt. Grundsätzlich habe ich in Deutschland häufig die sogenannte Radfahrermentalität (nach oben bücken, nach unten treten), in einem von Angst vor Repressalien geprägten Klima erlebt.

Ich arbeite jetzt seit über 10 Jahren als Paramedic im Ausland und kann sagen, auch hier kochen alle nur mit Wasser. Das wichtigste in unserem Rettungsdienst ist es jedoch ein Klima der Neugierde und ein Umfeld der höchstmöglichen Eigenmotivation und Lernbereitschaft der Mitarbeiter zu schaffen. Ich habe zirka ein Jahr im deutschen Rettungsdienst gearbeitet und nach meiner Auswanderung einen totalen Kulturschock erlebt. Hier ging es erst einmal einige Wochen auf die Notfallstation und die Anästhesie um Basics zu lernen, bevor der Lehrgang und die Prüfung zum Ambulance-Driver (EMT-B) und schliesslich das Studium folgten. Das Motto hier: Wir sind eine Lehreinrichtung, also sollen alle Mitarbeiter möglichst viel lernen. Kein Chirurg operiert hier sofort selbstständig am offenen Herzen. Hier heisst es viel zuschauen, unter Anleitung nachmachen und schliesslich selbstständig durchführen um letztendlich nach Jahren der Routine selbst anzuleiten. In unseren Kliniken gilt Respekt und Anerkennung vor der Tätigkeit aller beteiligter Berufsgruppen (vom Reinigungsmann bis zum Funktionsoberarzt). Die notwendigen Kompetenzen werden unabhängig der Berufsgruppen um den Patienten aufgebaut. Bedeutet: Ein Patient kann auch während eines Krankentransports (NEPT) Schmerzen erleiden, also müssen auch die EMTs die Möglichkeit haben eine Analgesie durchzuführen (Entonox, Paracetamol, etc.). Sollte es während eines nicht kritischen Krankentransports zu einer Reanimation kommen gilt "press hard, press fast don´t stop". Ergo auch ein EMT muss eine Atemwegsalternative (I-Gel, Larynxtubus) anwenden und einen AED bedienen können um eine effektive Erst-Reanimation ohne Paramedic durchführen zu können. Auch die schwere Anaphylaxie, Asthma, die Hypoglycämie oder Cerebrale Krampfanfälle können im Krankentransportdienst auftreten (first response calls) und müssen mit einem Allergieset (EpiPen, Cortison- und Antiallergikatablette), Inhalatoren und Vernebler (Ventolin, Salbutamol), Hypo Kit (GlucagonPen, Zuckerlösung (Jubin) und CocaCola) und der Benzodiazepingabe (Epistatus (buccal), midazolam-atomizer und als Rectiole) durch den EMT behandelt werden können. Weshalb sollten solche lebensrettende Massnahmen und Medikamente die schnell von jedem Laien erlernbar sind und teilweise in Apotheken oder im Supermarkt frei zugänglich erworben werden können Ärzten oder Paramedics vorbehalten werden? Unser Passion im Rettungsdienst heisst doch "save lives - Leben retten", oder ist das in Deutschland anders? weshalb sollte dem Personal dann der Zugang und die Schulung im Umgang mit dem notwendigen Handwerkszeug verwehr werden? Ich denke-"Ein Maurer ohne Mörtel und Kelle kann kein stabiles Haus Bauen". Der richtige Weg führt von unten nach oben über verschiedene Kompetenzstufen die dem Ausbildungslevel des Rettungsdienstpersonal angepasst werden. In Deutschland herrschen meines Erachtens nach schlechtes häufig eine Management und schlechte Rahmenbedingungen. Ein guter Rettungsdienst kostet Geld, betrachtet man das Gesamtsystem ist dieses Geld jedoch gut investiert. Ich habe hier bei einem privaten Ambulanzdienst angefangen, der strikt alles transportiert hat um möglichst viel Geld abzurechnen. Gut für den Rettungsdienst, schlecht für die Notaufnahmen. In diesem Rettungsdienst gab es für den Paramedic nur eine Kompetenzstufe (alle Massnahmen wurden vom Medic angewendet inkl. RSI), Qualität? nun ja. Je nach Motivation und Lernbereitschaft der jeweiligen Mannschaft. Es gab Teams die unter BVM Patienten ins KH gefahren sind, andere haben den Patienten mit einer RSI maximalversorgt (in Deutschland gab es ja auch gute und schlechte Notärzte). Ich hätte mich jedoch im Notfall von den meisten meiner Kollegen versorgen lassen. Inzwischen arbeite ich in einem kommunalen Rettungsdienst. Hier gibt es viele verschiedene Qualifikationsstufen (Driver EMT-B Zertifikat (D-level), EMT-I (C-level), Paramedic-Bachelor (B-level), EMS-Supervisor (A-Level) und natürlich auch Notärzte (MD, FACS), die über gestaffelte Kompetenzen verfügen. Die Supervisor sind alles alte Hasen (mindestens 5 Jahre als Paramedic und 1 Jahr innerklinische Erfahrung, anschliessend 2 Jahre Masterstudium (90% Praxis in Schockraum, Notfall, Intensiv, Anästhesie etc.) und sind häufig Vaterfiguren zu denen alle Mitarbeiter aufschauen.
Vor einigen Monaten habe ich während eines Aufenthalts in der alten Heimat die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter absolviert (eventuell komme ich ja doch irgendwann mal wieder zurück) und muss sagen, ich denke man kann mit dem Notfallsanitäter ein hohes Qualitätslevel erreichen wenn der Weg konsequent verfolgt wird. Wichtig ist, dass es den Organisationen gelingt lernunwillige Mitarbeiter für den Beruf des Notfallsanitäters zu begeistern. Was Deutsche Rettungsdienstmitarbeiter dringend benötigen ist Stolz (dies wird in Deutschland leider oft negativ verstanden, evtl. historisch bedingt?). Der Stolz auf ihre Tätigkeit der sie antreibt immer 100% zu geben. Hier ist das Ansehen der Rettungsdienstmitarbeiter in der Bevölkerung nach 9.11 enorm gestiegen. Uns wird zugewunken, applaudiert und vor uns salutiert wenn wir durch die Stadt fahren. Dies darf einem selbstverständlich nicht zu Kopf steigen, gibt einem jedoch Selbstvertrauen und motiviert einen jeden Tag aufs Neue. In Deutschland würde ich mir nur einen Funken von diesem Berufsstolz wünschen, dies würde das System sicher schnell voranbringen. Ich kann den deutschen Rettungsdienstmitarbeitern nur immer wieder empfehlen, ein Praktikum im Ausland zu machen und sich andere Rettungsdienste anzuschauen. Es muss nicht immer Übersee sein, auch die Schweiz, England oder die Niederlande etc. verfügen über durchaus interessante Systeme. Denn leider schauen viele deutsche Rettungsdienstmitarbeiter bis zum Tellerrand und bezeichnen dies dann als ihren Horizont. In diesem Sinne schönen Tag noch.
15.02.2016, 17:46 Uhr von F.
Zwar werdet ihr es wohl nie verstehen, wollen, der NotSan ist kein assistenz Beruf mehr wie noch der RettAss genau so wenig wie es die GuK ist. Dabei spielen ärztliche Massnahme erstmal keine Rolle. NotSanG, RettAssG lesen, vergleichen und verstehen! Aber egal ist eh Hoffnungslos die Diskussion.
15.02.2016, 21:51 Uhr von F.
Ich lach mich tot, ein einheitlicher "hoher" Standard Bundesweit in den USA. Da macht doch jeder County was er will. Liebe Kollegen aus Übersee, hört bitte auf die Unwissenden hier so zu veräppeln!
15.02.2016, 22:59 Uhr von Sascha
@F: ich spreche für QLD in Australien. Ein RD, staatlich und mit über 5.000 Mitarbeiter der 3. größten RD weltweit. Hier sind alle Qualitätskriterien durchgehend gleich und hoch. Das ist nicht mit den USA etc vergleichbar, da wir staatlich organisiert und betrieben werden, wie die police.

@achim: Danke
« 1 2 3  »
Kommentar hinzufügen
Benachrichtigen Sie mich, wenn es neue Kommentare gibt.
Sicherheitsabfrage: 4 + 6 = 

Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder.

zum Seitenanfang
KontaktRSS
Stumpf + Kossendey Verlag, 2016
Impressum