S+K Verlag
Der einzige Fachverlag für
Notfallmedizin in Deutschland.
Bücher, Zeitschriften und Nachrichten
rund um das Thema Rettungsdienst.

Digitale Anzeigen für die Rettungsgasse

04.08.2017, 09:38 Uhr

Pilotprojekt auf Bayerns Autobahnen

In Bayern hat diese Woche ein Pilotprojekt begonnen, um Autofahrer für die Rettungsgasse zu sensibilisieren. Digitale Anzeigen an Schilderbrücken weisen bei stockendem Verkehr und Stau zukünftig auf die notwendige Rettungsgasse hin, indem auf den sogenannten Streckenbeeinflussungsanlagen ein Wechselzeichen zwischen dem mittleren und dem linken Fahrstreifen angezeigt wird. Die Anlage ist im Bereich der A8 Ost vom Autobahnkreuz München-Süd bis zur Anschlussstelle Holzkirchen in Fahrtrichtung Salzburg sowie in der Gegenrichtung vom Parkplatz Aying bis zum Autobahnkreuz München-Süd installiert, die Testphase soll ein Jahr dauern. In der ersten Phase werden die Schilder halbautomatisch aktiviert – das übernehmen Mitarbeiter der Verkehrs- und Betriebszentrale Südbayern.

Zum Beginn der Sommerferien in Bayern haben der ADAC und das bayerische Innen- und Verkehrsministerium eine Aufklärungskampagne gestartet, von der die digitale Anzeige ein Baustein ist. Darüber hinaus informieren Flyer in mehreren Sprachen, eine App und zusätzliche Banner an Autobahnbrücken über die Rettungsgasse. Seit Jahren ist das Thema Rettungsgasse ein Schwerpunkt des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“.

Kommentare

« 1 2 3 4  ... »
04.08.2017, 10:30 Uhr von Ole
@SK: Waren an der Kampa nicht auch noch andere Verbände beteiligt als nur der ADAC und das Bayerische Innen- und Verkehrsministerium? So hab ich's zumindest in der Pressemitteilung aus der Vorwoche gelesen.
04.08.2017, 14:19 Uhr von christiane
@Ole:
Ich hätte es gewußt,kurz gegoogelt, kein Problem .....aber im Namen eines anderen antworten, das wird hier nicht gerne gesehen,stimmts?
07.08.2017, 08:01 Uhr von Theodor
Ich bin nach wie vor der Meinung das es nur über richtige Strafen geht. 2000,- Euro für das nicht bilden und wenn Einsatzfahrzeuge behindert werden 5000,- und Führerschein weg. Diese ganzen Aufklärungsaktionen ist das selbe Gezicke wie bei den Gerichten: Du darfst niemanden hauen und nicht klauen, dass haben wir Dir schon 3 mal gesagt...Was? Du hattest eine schlechte Kindheit? Du bekommst nur Mindestlohn? Ach Du armer, armer Junge. Pass auf, wir machen nochmal Bewährung und nächste Woche kommt ein Sozialarbeiter, der redet mal mit Dir, dann kannst du alles einmal richtig rauslassen! -- ALLE wissen wie eine Rettungsgasse auszusehn hat, wenn einer oder eine sagt Sie oder Er wüsste es nicht, dann gleich zur kostenpflichtigen Nachschulung verdonnern. Komm jetzt nicht wieder mit Panik oder Ängsten vor einem Auto mit Blaulicht, dass sind alles Schutzbehauptungen, wir sind nicht mehr im Kindergarten. Wenn es um Ihrer Rechte geht dann sind auch immer alle ganz groß und kennen sich erstaunlich gut aus.
07.08.2017, 09:52 Uhr von christiane
@Theodor:
Ich bin dann wohl die 1. Kandidatin für die Nachschulung!-Haben Sie schon entschieden, was mich das kosten sollte, 1000....Euro?
Ich weiß tatsächlich nicht, wie eine Rettungsgasse auszusehen hat.Per Kommentar habe ich beim SWR nachgefragt, bisher aber keine Antwort erhalten.Erklären Sie es mir, Theodor?

SWR:"Rettungsgasse:Höhere Strafen für Blockierer"
ADAC:"Rettungsgasse rettet Leben"

Vergleichen Sie einfach einmal die beiden Erklär-Videos--Stichwort:"Standstreifen"
Bevor irgend jemand mit Strafen droht, sollte man (der Gesetzgeber, der Verkehrsminister) tatsächlich richtig bzw. "einheitlich richtig" aufklären!
07.08.2017, 10:00 Uhr von christiane
Herrlich, gerade oben im Text angeklickt und entdeckt: Das Foto bei "Bayern mobil-sicher ans Ziel"--zeigt super deutlich, dass es da noch Aufklärungsbedarf gibt---Scheinbar gibt es noch weitere Kandidaten für die Nachschulung--und so könnte ich Bayerns Noch-Innenminister Herrmann auch gleich einmal persönlich kennen lernen!
07.08.2017, 10:08 Uhr von Theodor
Genau das meine ich doch Christiane. Es sind immer die anderen Schuld! Wahrscheinlich können Sie auch nicht schwimmen und daran ist dann die Badehose schuld? Oder das Wasser? 1000 Euro? Warum nicht! Doofheit muss bestraft werden. Wenn Sie einen Führerschein haben wurde das in der Fahrschule besprochen. Wohl nicht aufgepasst, was?! An Jungs gedacht?! Oder welche Ausrede haben Sie da jetzt wieder für Parat? Warum immer alle anderen für Fehler und Versäumnisse Einzelner zur Rechenschaft gezogen werden sollen ist mir Schleierhaft. Wenn ich bei der Behandlung eines Patienten einen Fehler mache sage ich in Zukunft auch da ist der Gesundheitsminister dran schuld.
07.08.2017, 11:44 Uhr von christiane
Sie weichen aus!
07.08.2017, 12:47 Uhr von christiane
@Theodor--ganz ruhig!
Und noch einmal ganz langsam!
Bei "Bayern mobil - sicher ans Ziel" - wird ein Foto gezeigt .
Im Vordergrund lassen Fahrzeuge den Standstreifen frei , im Hintergrund befahren welche den Standstreifen .
Genau so unterschiedlich wird es auch in den "Erklärvideos" des SWR und des ADAC gezeigt . Auch Ihnen wird in all den Jahren , seit Sie den Führerschein gemacht haben , aufgefallen sein , dass sich Verkehrsregeln immer mal wieder ändern . Wenn jetzt auf die Rettungsgasse hingewiesen wird , dann sollte man das richtig machen . Was bringt es mir , wenn ich eine Einser - Rettungsgasse bilden kann , ich dann aber eine evtl . 8000 Euro - Strafe kassiere , weil ich evtl . jetzt den Standstreifen blockiere , was man nicht darf . - Das habe ich in der Fahrschule nämlich auch gelernt ! Oder weiß ich das alles nur nicht mehr , weil ich von Komplett--"Doofheit" befallen bin?

Theodor:Sie sind einer meiner Vorzeige--Rettungsdienstler--(evtl. sogar Notärzte?)
Immer gut gelaunt--soziale Kompetenz im Überfluß--sachlich--nett!--Außenwirkung--erstklassig!

Viele, die ich immer wieder aus Politik--Land-Bund-Kommune anschreibe und auf die Seiten hier verweise, werden entzückt sein, wie hochwertig der Rettungsdienst in Deutschland nach außen vertreten wird!--Danke, Theodor, auch Ihre Kollegen können Stolz auf Sie sein!
07.08.2017, 13:45 Uhr von christiane
@Theodor:

Bürgerservice
Löscheinheit Rath Anhofen (NRW)--23.April 2017(+Video)

"Rettungsgasse rettet Leben"
"Der Standstreifen darf jedoch zur Bildung einer Rettungsgasse genutzt werden"

Vielleicht sollte man alle "Imagefilme" --ob Feuerwehr-Helfer vor Ort--einfach einmal verbieten.Dann könnten wir alle Rettungsgassen bilden und wären auch nicht scharf gemacht aufs "Gaffen"
Theodor:
Im Bericht von Herrn Herrmann muss der Standstreifen frei bleiben. Auf dem Foto ist er nicht frei.Beim SWR soll man sogar ausdrücklich den Standstreifen nutzen.Die Feuerwehr sagt, man soll ihn nutzen (obwohl sie im Video kurz darauf hinweisen, dass es eigentlich verboten wäre)
Ab 2017 erst gibt es die neue Regel zur Bildung der Rettungsgasse.Die Fahrschule hat damit nichts mehr zu tun.--Dass Sie allerdings bei so einem Chaos allen gleich "Doofheit" vorwerfen,das sollten Sie bleiben lassen.
Anstatt mich gleich wieder anzugreifen, hätten Sie mich doch einfach sachlich aufklären können. Warum geht das bei Ihnen nicht?

Mir ist wichtig, die Sicht der Bürger zu zeigen.Wir sind überhäuft von Infos. Jeder stellt Videos ins Netz--keiner kontrolliert das --keiner hat mehr einen Überblick!
Und was fehlt ist Aufklärung durch die Politik!-Anstatt dieser dämlichen Hau-drauf Talk-Shows wären politische Infosendungen dringend überfällig!
07.08.2017, 23:49 Uhr von Theodor
Die Damen und Herren Politiker sind mir "Sch...egal". Die tun schon lange, lange Zeit nix mehr für uns. Weder für den RD noch für die Feuerwehr oder die Ärzte, bzw. den Bürger. Ich bin gut gelaunt. Über meine Kompetenzen machen sie sich mal keine Sorgen. Sachlichkeit bringt auch schon lange nichts mehr. Man muss auch mal die Verhältnismäßigkeit sehn zwischen Blockieren des Standstreifens und Blockieren der Rettungsgasse. Gebrochene Rippen oder Hirnschaden. Man nennt es auch "Gesunden Menschenverstand" aber das ist zuviel für die Gut-Menschen-Vollkasko-Bürger.
« 1 2 3 4  ... »
Kommentar hinzufügen
Benachrichtigen Sie mich, wenn es neue Kommentare gibt.
Sicherheitsabfrage: 8 + 5 = 

Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder.

zum Seitenanfang
KontaktRSS
Stumpf + Kossendey Verlag, 2017
Impressum