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Fit durch die Rettungswache

07.03.2017, 08:59 Uhr

Foto: DRK Rettungsdienst Mittelhessen

Neue Sportausstattung in Mittelhessen

In allen DRK-Rettungswachen in Mittelhessen (Landkreise Marburg-Biedenkopf und Gießen) steht nun eine einheitliche Sportausstattung bereit. Das Set aus Hanteln, Faszienrolle, Gymnastikball und -band, Luftpad, Schlingentrainer und Übungsanleitungen (Bilder und Videos) wird in einem Trolley gelagert, der flexibel in der Rettungswache bewegt werden kann. Der Qualitätszirkel Gesundheit, verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung von Ideen zur Gesundheitsförderung beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen, hat auf den Wunsch der Mitarbeiter reagiert, Möglichkeiten zum sportlichen Training auf der Rettungswache zu haben. Durch die Bereitstellung der Sporttrolleys konnte ein weiteres Angebot zur Gesundheitsförderung in die Tat umgesetzt werden, wie Markus Müller, der Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, mitteilte. Die standardisierte Ausstattung erleichtert es, einzelne Teile bei Bedarf zu erneuern. Auch die Landrätinnen Kirsten Fründt und Anita Schneider sehen die Notwendigkeit und den Nutzen eines solchen sportlichen Angebots, denn die Arbeit und Leistungsfähigkeit im Rettungsdienst erfordere nicht nur eine hohe fachliche Qualifikation, sondern auch Gesundheit und Fitness.

Kommentare

07.03.2017, 11:53 Uhr von Thomas
Das Maßnahmen zur Gesundheitdförderung an den Wachen Sinn machen, ist unbestritten. Aber von des Qualität des Dienstsportes der Feuerwehren sind die meisten Rettungsdienste, weil es wegen der Einsatzhäufigkeit nicht möglich ist, ordentlichen Dienstsport anzubieten. meilenweit entfernt. Da hilft auch nicht ein Wägelchen mit Sportgeräten. Es ist auch so, dass es für ältere Mitarbeiter bis auf wenige Ausnahmen, im Rettungdienst schlicht weg unmöglich ist im Einsatzdienst das Rentenalter von 67 zu erreichen. Die von der Politik geforderte Beschäftigung älterer Arbeitnehmer findet im Rettungsdienst nicht statt. Hinter vorgehaltener Hand hat mir ein Personaler bestätigt, das bei Bewerbungen für den Rettungsdienst, Bewerber/innen Ü50 selbst wenn Zusatzausbildungen und der Notfallsanitäter nachgewiesen werden können, so gut wie keine Chance haben. Offen wird das natürlich nicht gesagt aber es ist die Realität.
Daher kann ich jeden nur warnen im Rettungsdienst eine Tätigkeit zu suchen, mit der man die Rente erreichen kann. Es gibt bessere Berufe. Nach 27 Jahren Rettungsdienst, weiß ich wo von ich rede.
07.03.2017, 12:22 Uhr von E
@Thomas: Absolut richtig was Sie sagen. Bin auch schon lange dabei und obwohl ich den Beruf gerne mache, ich würde ihn so heute nicht mehr angehen. Vielleicht bei einer BF, aber nie mehr bei einer HiOrg.
Grundsätzlich sind aber die langen Arbeitszeiten und das nicht erreichen des Rentenalters das Hauptproblem. Es sind bei mir schon einige gegangen, von denen man es nie gedacht hätte, da waren echt gute motivierte Leute dabei, aber die hatten jetzt die Schnauze einfach voll.
Ich so langsam auch. Da hat man ein Staatsexamen gemacht, arbeitet schon fast 30 Jahre im RD und nun weiß man nicht, wie es weiter geht. Man ist ja als RettAss nichts mehr Wert.
Bin aber zu alt um noch was anderes zu machen, werde mich irgendwie durchkämpfen.
Es macht einfach keinen Spaß mehr, wie teilweise mit uns älteren umgegangen wird.
Die jungen, die jetzt darüber lachen werden auch älter und werden die gleichen Probleme bekommen. So, dass musste mal raus, auch wenn es nicht zum Thema gehört und sich andere jetzt wieder aufregen.

Zum Thema: Sieht schön aus, ist aber Schwachsinn in meinen Augen. Haben es bei uns auch und nach einer Woche machte es niemand mehr. Hat man mal kein Einsatz, rüstet man das Fahrzeug auf, kümmert sich um den Zustand der Wache, Matrial, etc. Wer will da die Handel schwingen?
Bessere und weniger Arbeitszeit, bessere Behandlung der Angestellten, Tragen, die den Rücken schonen, vielleicht ein bezahltes Fitnessstudio wäre besser.
Da wäre man mit Sicherheit weniger Krank, aber das kostet ja.
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