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Fünf BRK-Kreisverbände, ein Qualitätsmanagementsystem

08.12.2011

Foto: BRK Mühldorf

Zertifizierung durch DQS

Der BRK-Kreisverband Mühldorf hat zusammen mit vier Nachbarkreisverbänden (Region 18) im November vergangenen Jahres ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und sich von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) zertifizieren lassen. Nach Angaben des BRK ist es bisher in Bayern einzigartig, dass insgesamt fünf Kreisverbände ein Qualitätsmanagementsystem entwickelt und umgesetzt haben. So werde der Standard auch außerhalb der Landkreisgrenze gewährleistet. Das Qualitätsmanagementsystem werde seit der Einführung erfolgreich umgesetzt und ständig weiterentwickelt. Am 8. November 2011 musste sich der Kreisverband bei der ersten „Systemförderung“ beweisen, eine Art Prüfung der erfolgreichen Umsetzung und Anwendung.

Begutachtet wurden durch den Auditor der DQS, Friedrich Nitzsche, die Lehrrettungswache Mühldorf und die Kfz-Meisterwerkstatt Bereits im Vorgespräch konnte Herr Nitzsche eine deutliche Steigerung der Qualität im Rettungsdienst feststellen. So wurden z.B. in diesem Jahr von ursprünglich 12 geplanten schließlich 22 Projekte erfolgreich umgesetzt. Dazu gehören Zusatzausrüstung für die Rettungswagen, einheitliche Ausstattung in den Rettungsfahrzeugen sowie ein einheitliches Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter und Praktikanten.

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Kommentare

08.12.2011, 18:16 Uhr von Sepp
Und was soll es bringen für den Patienten? Kann mir das jemand erklären?
09.12.2011, 14:29 Uhr von John
Hmm, die unmittelbare Auswirkung bekommt der Patient gar nicht so mit. Man muss wissen, vorher hat der Wechsel auf ein Ersatzfahrzeug z.B. ca 30-40 Minuten gedauert, da so gut wie alles getauscht werden musste. Jetzt dauert's 5-10 Minuten, außer BTM und Funk umprogrammieren muss nichts mehr erledigt werden. Das minimiert die Ausfallzeiten natürlich enorm. Außerdem sind nun alle Fahrzeuge (und Rucksäcke) gleich eingeräumt, nicht mehr von Wache zu Wache unterschiedlich. Egal mit welchem RTW/NEF man im Einsatz zusammenkommt, man findet sich im fremden Fahrzeug sofort zurecht. Auch kurzfristige Aushilfe an einer fremden Wache wird so enorm vereinfacht.

Für uns als RD-Personal ist es einfacher geworden zu arbeiten, die einheitlichen Standards gestalten die Patientenversorgung auch einen Tick flüssiger als bisher (wenn sich die Besatzungen nicht kennen, bzw. die Ausrüstung (wo ist was?).
Ob auf dem Auto jetzt ein DQS-Logo klebt oder nicht dürfte dem Patienten relativ egal sein.
09.12.2011, 15:47 Uhr von anton
@sepp: Es is sogar Qualität, wenn festgelegt ist, dass jedem Patienten eine Spendenaufforderung zu überreichen ist. Oder was Schönes aus Niederbayern auf der HP des BRK Passau: Sie könen helfen - mit Ihrem Testament. Steht so drin und ist QM. Geschmacklos.
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