S+K Verlag
Der einzige Fachverlag für
Notfallmedizin in Deutschland.
Bücher, Zeitschriften und Nachrichten
rund um das Thema Rettungsdienst.

Integrierte Regionalleitstelle Chemnitz in Betrieb genommen

31.03.2017, 09:24 Uhr

Foto: G. Berger/Stadt Chemnitz, Feuerwehr

Bis Mitte 2018 kommen vier weitere Bereiche hinzu

Gestern wurde die neue Integrierte Regionalleitstelle Chemnitz in Betrieb genommen. Sie löst die Notrufzentrale der Berufsfeuerwehr Chemnitz ab, in der bisher die Notrufe für das gesamte Stadtgebiet und den ehemaligen Landkreis Stollberg eingegangen sind. Die neue IRLS ist derzeit für ein Gebiet von 488 qkm und rund 320.000 Einwohner zuständig. Bis Mitte 2018 sollen noch die Leitstellenbereiche Grimma, Annaberg, Freiberg sowie der Aue-Schwarzenberg (bisher IRLS Zwickau) hinzukommen. Dann werden die 70 Disponenten an 18 Arbeitsplätzen in der IRLS Chemnitz für fast eine Million Einwohner in einem Gebiet von rund 4.162 qkm Einsätze der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie Krankentransporte koordinieren.

Die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte am 12. September 2012, die Gesamtkosten belaufen sich auf 17,8 Mio. Euro. Ein Drittel davon sind Grundstücks-, Planungs- und Baukosten, zwei Drittel der Gesamtsumme wurden für die technische Ausstattung wie Digitalfunk, Telefonie, Einsatzleitsystem, Notstromversorgung oder Disponentenarbeitsplätze ausgegeben. Sie werden durch die an der Errichtung der Integrierten Regionalleitstelle beteiligten beiden Landkreise, die Stadt Chemnitz, den Rettungszweckverband Chemnitz-Erzgebirge, den Freistaat Sachsen und die Krankenkassen getragen. Nach offiziellen Angaben war der Neubau der Leitstelle erforderlich geworden, da Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutzeinheiten in Sachsen künftig ein einheitliches Digitalfunknetz nutzen, das u.a. eine Standorterkennung bei Notrufen über die Telefonnummer 112 unterstützt.

Kommentare

« 1 2  »
31.03.2017, 10:57 Uhr von Tobstein
Eigentlich befürworte ich solche Konzepte ja, allerdings musste ich gestern von einer Integrierten Leitstelle hören, die gemeinsam durch eine FW und HiOrg betrieben wird, wo es in der Einsatzbearbeitung eine strikte Trennung der Fachbereiche gibt. Nimmt die weiße Fraktion einen Notruf Feuer entgegen wird der zur roten Fraktion abgegeben und umgekehrt bei Notruf Medizin.

Die Disponenten sitzen im selben Gebäude und im selben Raum auf Hör- und Sichtweite und arbeiten doch eigenständig. Auch der Funk der jeweiligen Bereiche wird nur durch diese bearbeitet.

Da ich sofort an Qualifikationen und Anforderungen für Leitstellenpersonal gedacht habe, habe ich mich nach dem Sinn gefragt. Bei uns ist das nicht so.

Kennt das noch jemand so? Oder bin ich auf ein galisches Dorf (Landkreis) gestoßen?
Ich werde bewusst nicht sagen wo das so gehandhabt wird, da mein Interesse der Einsatztatik gilt.

Ruhiges Wochenende
31.03.2017, 15:26 Uhr von Patrik
@Tobstein: Jeder der schon einmal richtige Leitstellen (USA, GB, Dänemark etc.) besucht hat, der weiss, dass Deutschland keine "Notrufleitstellen" betreibt, sonder kleine Notrufannahmestellen (selbst in den großen Städten). Auf deutschen Leitstellen mangelt es wirklich an allem.

- Sicherheit: Selbst kleinste Notruf- und Serviceleitstellen von privaten Sicherheitsfirmen schlagen die öffentlichen Leitstellen in punkto Sicherheit bei weitem (EN 50518). Die gesetzlichen Anforderungen an private Leitstellen sind flächendeckend höher als die von BOS-Leitstellen. Ich kenne die Leitstellenlandschaft in Deutschland und es werden gerne helle, schöne Räume mit neuen Möbeln vorgezeigt. Fragt man nach Themen wie Brandschutz, Terror- und Sabotagesicherheit, Erdbeben- und Hochwasserschutz, IT-Sicherheit, Schutz vor unbefugtem Betreten, Datenschutz etc. wird die Luft sehr schnell sehr, sehr dünn in Deutschland. Ich bin immer wieder erstaunt, wie einfach ich in die Herzen der Sicherheitsinfrastruktur in Deutschland (landauf-landab) gelange, wenn ich mich als interessierter Besucher anmelde. Selbst mit Rucksack, dicker Jacke und Co. ist dies kein Problem. Keine Zutrittskontrolle, kein bewaffneter Objektschutz, nichts! Stationäre Löschanlagen in Server oder Arbeitsräumen? Fehlanzeige! Biometrische Zugriffskontrollen für Patientendaten, nicht vorhanden! Backupebenen für einen Ausfall der Infrastruktur, nicht eingeplant! Regelmässige Übungen zum Thema Blackout, nirgends realisiert. Einstöckige Bauweise und Prüfstatik (selbst in roten Erdbebenzonen, für Privathaushalte realisiert, für bestehende Behördengebäude nicht vorhanden!). Selbst verspiegelte Fenster (Spionageschutz) sind auf vielen Leitstellen nicht realisiert. Von ballistischem Schutz und Schutz vor Eindringen von USBV, Molotowcocktails etc. will ich gar nicht anfangen zu reden. Häufig genügt eine einzelne Handgranate oder einige Schuss aus einer AK 47 (durch offene Grenzen innerhalb weniger Stunden in der BRD (Vietnamesenmärkte Tschechien)) oder ein Molotowcocktail und das Herz der BOS-Infrastruktur ist lahmgelegt. Für das eindringen in das Herz der Leitstelle benötigt man vielerorts in der BRD nicht einmal das Knowhow des chaos computer club. Ein einfaches Programm aus dem Netz heruntergeladen (WLAN Hacking Tool) und schon kann ich vielerorts nach herzenslust Patientendaten einsehen oder Telefonanlagen manipulieren.

Fakt ist, die Sicherheit auf deutschen Leitstellen ist landauf- landab ein Witz.

- IT: Die IT ist landauf- landab auf dem Niveau der 80er Jahre. Vom Marktführer für Leitstellensoftware (zog sich 2015 aus dem Geschäft zurück. Trotzdem laufen überall in der BRD weiterhin die Systeme (ohne Support und Aktualisierungen)) wurde jahrelang Programme als das Non- plus ultra verkauft, die nie für die BOS entwickelt wurden, sondern ausschliesslich für die Logistikbranche (die BOS Leitstellen sind laut Anbieter ein zu kleiner Markt). Was LKW disponieren - oder Päckchen sortieren kann ist für die Bedürfnisse der BOS leider völlig unzureichend. Stabilität und Ausfallsicherheit, Fehlanzeige! Das Thema Vorhersage von Einsätzen durch Realzeitanalyse (dynamische Einbindung von GIS-Daten, sozioökonomischen Faktoren wie Landflucht und Urbanisierung, Zersiedelung, Zunahme im Individualverkehr, demographischer Wandel, zentralisierung der Industrie, Veränderung der Kliniklandschaft etc.) wird nirgendwo in Deutschland in der nicht-polizeilichen-Gefahrenabwehr realisiert. Moderne Technologiefirmen wie Apple, Google und Co. würden sich totlachen, wenn sie sehen würden, was für ein Müll deutschen Leitstellenbetreibern als modern verkauft wird. Im Ausland durfte ich bereits mehrere dynamische Realzeitanalyse dispatching Systeme begutachten und war fassungslos. Es ist so beschämend auf welchem technischen Niveau deutsche Leitstellen agieren. Bei der Einsatzplanung wird landauf- landab mit dem Zirkel ein Kreis der Hilfsfrist auf einer Karte gezogen und auf dem Mittelpunkt eine Rettungswache gestellt. In anderen Ländern werden dynamisch Fahrzeuge dorthin versetzt, wo der nächste Einsatz zu erwarten ist (Bevölkerungsbewegung durch Pendler, vermehrt Einsätze durch Industrieanlagen oder Gesundheitseinrichtungen etc.). Das spart Einsatzmittel, Geld und bringt dem Patienten das höchste Benefit durch rasche Eintreffzeiten (teilweise werden so 3-5 Minuten realisiert).

Fakt ist, die IT auf deutschen Leitstellen ist auf dem technischen Niveau der 70er ggf. 80er Jahre!

- Mini Leitstellen: Der Grund für die oben beschriebene Misere ist unter anderem die größe der Leitstellen. Im gesamten Vereinigten Königreich betreibt der NHS lediglich 4 Vollzeit ECC (Leitstellen), alleine in Baden-Württemberg sind es sage und schreibe 38!!! Bei vielen dieser Zwergenleitstellen ist die Finanzierung einer ordentlichen Infrastruktur gar nicht realisierbar. Dazu kommt der deutsche Föderalismus, es gibt in der BRD 16 verschiedene Anforderungsprofile für Notrufleitstellen.
- Fehlende Ausbildung: Wer in Deutschland brötchen backt, Mülltonnen leert oder eine Lampe anschliesst, der muss eine dreijährige Ausbildung durchlaufen. Wer Notrufe entgegennehmen und die technischen Anlagen einer BOS Leitstelle bedienen möchte, benötigt vielerorts lediglich 3 Monate (RettSan). Selbst in vielen integrierten Leitstellen in der BRD ist die FW Ausbildung (mindestens Gruppen- oder Zugführer der FFW) nicht flächendeckend realisiert. Hier muss zwingend eine eigene Ausbildung geschaffen werden, die den Fokus auf Informatik und Gesprächsführung legt. Mit Hilfe einer strukturierten Notrufabfrage (AMPDS) kann jeder ungelernte Notrufe entgegennehmen und bearbeiten. Die Betreuung der Technik, bei Störungen oder Ausfällen, stellt eine viel grössere Herausforderung dar, welche niergendwo ausreichend geschult wird.

Fakt ist, Deutschland hat eine der schlechtesten Leitstelleninfrastrukture weltweit!
31.03.2017, 17:14 Uhr von E
@ Parik: Guter und Sachlicher Beitrag.
31.03.2017, 18:43 Uhr von chris
@ Patrick
was uns insbesondere fehlt, sind klare rechtliche Rahmenbedingungen.
Alle medizinischen Anliegen müssen in einer Leitstelle auflaufen. Vom ärztlichen Notdienst bis zum Hubschraubereinsatz !
Ich denke ob es mittelgroße Leitstellen wie in Bayern oder wirkliche Großleitstellen sind, ist gar nicht so wichtig.
Heute wäre eine techische Vernetzung der Leitstellen einfach - keine kompizierten telefonischen Anfragen ob Leitstelle A einen RTW aus Leitstelle B "bekommt".
Vernüftiges Tracking und EInsatzdisposition wäre auch kein Hexenwerk !
Sinnvolle Katagorisierung der eingehenden Hilfeersuchen; Man muss nicht bei jedem Nasenbluten die vermeintliche Hilfsfrist einhalten ! Aber man muss eben bei den wenigen wirklichen lebensbedrohlichen Einsätzen alles tun, um in kürzester Zeit beim Patienten zu sein -egal wie - inkl. KTW Mitdisposition. Dann gibt es halt Notfälle Kat. A bis D.
Und die Leitstelle muss ganz klar sagen dürfen - bitte wenden sie sich an ihren Hausarzt, ohne das rechtlichen Konsequenzen drohen. Klare Abfrageschemata können hier helfen.
Baustellen über Baustellen.
Zum Thema Sicherheit. - In unsere Leitstelle kommt kein Betriebsfremder. Die IT hat keine Schnittstellen nach aussen - Backup System vorhanden. Sicher - gegen einen bewaffneten Angriff ist auch unsere Leitstelle nicht geschützt - was aber - wie ich denke politisch gewollt sein muss.
31.03.2017, 22:15 Uhr von Freakmean
@Patrik: schöner Beitrag... sehr interessant vor allem das mit der Intelligenten Alarmierung, aber sag mal sollten wir wirklich darauf hoffen das hier Massenhaft Personal eingespart wird??
Oder anders gefragt ist der Personalbedarf in denn Ländern die solche Leitstellensysteme betreiben deutlich geringer?
01.04.2017, 08:14 Uhr von Freakmean
@Chris: "gegen einen bewaffneten Angriff ist auch unsere Leitstelle nicht geschützt was aber wie ich denke Politisch gewollt sein muss"

bitte wie?

Also das hängt denke ich maximal mit Ignoranz der verantwortlichen Stellen zusammen bzw. Deren Realitätsferne. Aber Vorsatz gibt's da keinen.
Oder meinst du das der Staat nur darauf wartet das irgendein Idiot dir LSt. Stürmt und euch alle über den Haufen ballert? Das wäre dann eine sehr abenteuerliche Vermutung. Oder habe ich dich einfach nur falsch verstanden?

Ansonsten gebe ich dir recht das man Notfälle kategorisieren sollte von A bis D ist ne gute Idee.
Macht Wien übrigens schon lange so da gibt's Code Alpha bisDelta wobei Alpha denn Bagatelleinsatz darstellt und Delta sowas wie ein Polytrauma bzw ne Reanimation ist.
Darüber hinaus wird auch versucht zu einem zb Code C ein RTW zu entsenden auf dem ein NFS mit Zusatzkompetenz Sitzt und nicht einfach nur irgendwie irgendjemanden.
Das wäre gut für die BRD wenn man zB auf RTW A ne RA und auf RTW B nen NFS hat dann muss es möglich sein das der RTW B bei nem Schenkelhalsbruch der ne Analgesie braucht ohne NEF gesendet wird der RTW A jedoch zu seiner Allarmierung automatisch ein NEF vorgeschlagen bekommt... das wäre zumindest schon mal etwas intelligente Allarmierung
01.04.2017, 09:40 Uhr von von
@Patrik: was du sehr verallgemeinert schreibst, trifft sicher bei vielen Leitstellen zu. Jedoch wird in Sachsen, dazu zählt auch Chemnitz, seit ca. 3 Jahren auf Großleitstellen umgebaut. In diesen sollen in Zukunft nur Berufsfeuerwehrleute mit Gruppenführerabschluss und mit dem bisherigem Rettungsassistenten arbeiten. Im Moment läuft noch der Übergang mit dem Personal aus den ehemaligen kleinen Kreisleitstellen die aber im absoluten Minimum den Gruppenführer Freiwillige Feuerwehr und Rettungssanitäter haben. Damit kann jeder Disponent alle Hilfeersuchen fachlich korrekt bearbeiten. Es gibt daher auch keine Trennung mehr zwischen Feuerwehr und Medizin.
Die neuen Leitstellen bearbeiten neben Feuerwehr und Rettungsdienst auch die KTW sowie teilweise die kassenärztliche Vermittlung.
Tracking ist durch den den eingeführten und funktionsfähigen Digitalfunk kein Problem mehr, da jedes Funkgerät auch mit GPS ausgestattet ist.
01.04.2017, 14:22 Uhr von E
@ Freakmean: Zwecks Fahrzeugbesetzung , wie soll dass gehen? Was kommt als nächstes?
Notärzte werden in ihre Fachrichtung eingeteilt? Der Chirurg zum Polytrauma, der Internist zum HI,
Der Kinderarzt zum Kindernotfall? Was ist dann bei 2 gleichen Notfällen ?
Nein, ein Notarzt muss alle Notfälle abarbeiten können. Genauso der NFS in der Zukunft.
Der RettAss oder RettSan ist dann seine Unterstützung. Dass dann ein RettAss als Zuarbeiter eventuell noch die bessere Wahl ist könnte schon sein. Aber in Zukunft wird der NFS die Verantwortung tragen und alle Notfälle abarbeiten können und müssen. Sonst könnte er Probleme bekommen. Nach dem Motto, bei Schlaganfall Notfälle bin ich top, bei einer Geburt ein Flop!?

Kommen wir zur Alarmierung. Natürlich ist z. B. der Hi ein Notfall, wo schnelle Hilfe erforderlich ist und die Kopfplatzwunde eher nicht. Was ist aber, wenn die Kopfplatzwunde wesentlich schlimmer ist als angenommen und der RTW kommt erst nach 20 Min ?
Da möchte ich nicht in der Haut dessen sein, der so disponiert hat.

Sicherheit der Leitstellen: Natürlich sind im Augenblick viele Leitstellen nicht gegen Bewaffnete Überfälle geschützt. Aber wie läuft es teilweise? Da stehen Fenster und Türen auf dass man als Unbeteiligter den Funk mitbekommt. Dann stehen plötzlich Personen in der Leitstelle und fragen nach dem Weg. Sag ja, Durchgangsverkehr wie auf einem Bahnhof.
Von irgendwelchen besuchen der Angehörigen des Leitstellen Personals ganz zu schweigen.
Dies stellt man gerade bei den Ein Mann Leitstellen fest, wo wir bei dem Thema der Leitstellen- Größe wären. Nein, eine zu große Leitstelle wäre wohl nichts, aber zu kleine auch nicht. Hier sollte ein Mittelweg gefunden werden.
Sagen wir eine Leitstelle sollte mindestens für 200.000 Einwohner zuständig sein und das rund um die Uhr mit mindestens 2-3 Personen. Darunter geht nichts.
Und höchstens für......? Wie machen es die Großstädte wie Berlin, Hamburg, München, Köln........?

Ausbildung des Disponenten: Oft sind es RettAss mit Lehrgang zum Gruppen oder Zugführer, oder Zugführer mit Lehrgang zum RettSan. Aber reicht es in der heutigen Zeit???
Eine 3 jährige Ausbildung wäre nach meiner Meinung ratsam.
Ein Jahr im RD, ein Jahr bei der FW und ein Jahr Einarbeitung in einer Leitstelle mit Fremdsprachenkenntnisse. Auch sollte in der Ausbildung der Standort der Wachen und Leitstelle gewechselt werden. Um verschieden Regionen und Städte, in Hamburg wird wohl mehr los sein als in Koblenz, kennen zu lernen und dass natürlich auch im Wechselschicht mit Nacht, Feiertag, etc.
Zur Leitstelle in Chemnitz: Wie ist hier die Mindestbesetzung rund um die Uhr?
01.04.2017, 16:32 Uhr von chris
@ Freakmean
natürlich muss ein bewaffneter Schutz einer Leiststelle politisch gewollt sein; Der Träger der Leitstelle ist bei uns nun mal der Landkreis. Also muss man politisch durchsetzen, daß hier die nötigem finanziellen Mittel fliessen; Aber Sicherheit Kostet Geld - aber das will weder der Landrat noch der Steuerzahler hören.
P.S. Die benachbarte Polizeieinsatzzentrale ist genauso schlecht geschützt wie unsere ILSt.
Der eine Polizist im Eingangsbereich kann wohl kaum etwas ausrichten.
Die nötigen baulichen Maßnahmen zur Sicherung der Leitstelle will niemand angehen.
Und die Verantwortlichen sind nun mal Politiker !
So war das gemeint !
01.04.2017, 20:41 Uhr von Jan
@Patrik: Hätten wir mal Software wie in der Logistikbranche! Dort ist "Predictive" Analytics lange keine Seltenheit mehr. Immer mehr große Versandhandelsunternehmen und Großkonzerne steuern genau mit dieser Technologie ("Was und Wo ist der nächste Einsatz" a.k.a "Wer und Was ist die nächste Bestellung") ihre unterschiedlichen Transportrouten und Lager. Der Rettungsdienst ist eine unheimlich kleine Branche und hat leider die Angewohnheit sich für eine Insel zu halten... Das ist Quatsch! Mit offenen Augen durchs Leben gehen und gerade mal in anderen Branchen schauen wäre hier vielleicht die Lösung.

Die anderen Punkte hast Du prima zusammengefasst!

Der deutsche Rettungsdienst ist 70-80er Jahre... Es wird Zeit umzudenken!
« 1 2  »
Kommentar hinzufügen
Benachrichtigen Sie mich, wenn es neue Kommentare gibt.
Sicherheitsabfrage: 3 + 8 = 

Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder.

zum Seitenanfang
KontaktRSS
Stumpf + Kossendey Verlag, 2017
Impressum