S+K Verlag
Der einzige Fachverlag für
Notfallmedizin in Deutschland.
Bücher, Zeitschriften und Nachrichten
rund um das Thema Rettungsdienst.

JUH führt weiter Rettungsdienst in Dahme-Spreewald durch

12.12.2011, 14:51 Uhr

Foto: Johanniter

Vertrag für weitere 5 Jahre abgeschlossen

Bis zum 31. Dezember 2017 wird der Rettungsdienst im Landkreis Dahme-Spreewald weiterhin von den Johannitern durchgeführt. Für die fünfjährige Verlängerung des Vertrages mit dem Regionalverband Südbrandenburg hat sich der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am 8. Dezember 2011 ausgesprochen. Der Kreis hat dabei u.a. von der im brandenburgischen Rettungsdienstgesetz festgelegten Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung der Aufgabenübertragung um maximal fünf Jahre Gebrauch gemacht.

Der 2.261 qkm große und rund 162.000 Einwohner zählende Landkreis unterhält acht Rettungswachen, für die die Johanniter seit 2008 zuständig sind. Vorgehalten werden im Regelrettungsdienst des Landkreises insgesamt vier Notarzteinsatzfahrzeuge, zwölf Rettungswagen, drei Krankentransportwagen und der in Brandenburg einzige Infektionsrettungswagen.

Weitersagen:

Kommentare

«1 2  »
12.12.2011, 15:05 Uhr von Christian
Glückwunsch an die Johanniter ...
12.12.2011, 17:41 Uhr von Jan
Dann weiterhin alles Gute den Kollegen, die nächste Ausschreibungsrunde kommt dann erst in 2015 bzw. 2016. Schade, auf einen 5-Jahres-Arbeitsvertrag wird es wohl keine vernünftige Hausfinanzierung für die Kollegen geben. Wie man so langfristig gute Leute im System halten will, bleibt mir ein Rätsel.
12.12.2011, 21:37 Uhr von chris
Das liegt dann wohl eher nicht am befristeten Arbeitsvertrag, der im Übrigen für Tausende deutscher Ärzte schlichter "Alltag" ist, sondern eher am niedrigen Gehalt.
13.12.2011, 11:23 Uhr von Jan
Vielleicht sollte man sich erst mit dem Thema beschäftigen, bevor man darüber schreibt.

Die Johanniter zahlen einen Tarifvertrag nach AVR-J. Man kann sich also langfristig sein Gehalt ausrechnen. Und das liegt bisweilen deutlich höher, als bei manchem DRK, das seinen Haustarif mit Ver.di aushandelt.
13.12.2011, 11:51 Uhr von Johanniter-Ritter
Da muss man dem Jan zustimmen, Leute! Schaut's Euch doch selber an, wer in Brandenburg wieviel verdient:

http://cottbus.verdi.de/data/Vergleich-der-Entgelte-im-Rettungsdienst.pdf

Die neue AVR-J-Tabelle findet Ihr auf der 4. Seite.

Postscriptum: Ist der Jan vom 13.12. identisch mit dem Jan vom 12.12.?
13.12.2011, 12:13 Uhr von Jan
Nein, es gibt wohl mehrere Jan hier.

Gruß, Jan 2
13.12.2011, 12:15 Uhr von chris
Um mein Posting zu präzisieren mit Bezug auf Jans polemisches Hausfinanzierungsbeispiel: Es ist nun einmal nicht jeder Arbeitnehmer in der Lage, in bestimmenten Einkommensgruppen ein Haus zu finanzieren. Etwas anderes zu wünschen, ist schlicht unrealistisch.

Aber die ungeteilte Zustimmung zur JUH teile ich nicht. Googlen mit "verdi und JUH" bringt doch interessante Ergebnisse. Und die JUH ist doch dafür bekannt, regelmäßig "opt-out-Regelungen" mit Nebenklauseln anzuwenden, d.h. 48 Std./Woche zzgl. EA-Schichten (ob die wohl völlig freiwillig sind?).
13.12.2011, 13:35 Uhr von Jan
Moin,

was ist denn an einer Hausfinanzierung polemisch?

In meiner Rettungsheimat kann man sich mit seiner Retterhände Arbeit und einer guten Finanzierung ein Haus durchaus leisten.

Sehr viele meiner Kollegen haben das schon getan (hatten aber alle unbefristete Verträge) und selbst die jüngeren Kolleginnen und Kollegen (haben auch alle unbefristete Verträge) tun das. Nun hört doch bitte mal auf, hier immer so einen pauschalen Unsinn zu verbreiten.

Ob das im Osten mit den dort erzielbaren Einkommen geht, frag ich mich allerdings auch. Nur wie ich schon schrieb, die Besten behält man nicht durch Bananen. Da muss man auch Geld in die Retterhände legen. Der Wettkampf um die guten Leute wird das schon noch regeln.

Hauswirtschaftliche Grüße

Jan
14.12.2011, 11:55 Uhr von Friedel
JUH führt weiter Rettungsdienst durch. Dort hoffentlich nicht mit diesen Methoden:

http://www.swr.de/report/drueckerkolonne/-/id=233454/nid=233454/did=8940910/1sfo33c/index.html
16.12.2011, 18:47 Uhr von Michael
Dass der Bericht in "Report" nach Sensationsgiermaßstab entstanden ist, dürfte inzwischen allen klar sein. Es gibt keine HiOrg, die nicht mit den gleichen Mitteln Förderer wirbt. Es kommt doch darauf an, dass die Gelder satzungsgemäß verwendet werden. Derartiges hat in der Rubrik "Rettungsdienst" eigentlich nichts zu suchen! Ansonsten kann ich nur nach ersten Informationen sagen, dass die Kameraden froh sind, ihren Arbeitgeber zu behalten, denn das Betriebsklima scheint zu stimmen.
«1 2  »
Kommentar hinzufügen
Benachrichtigen Sie mich, wenn es neue Kommentare gibt.
Sicherheitsabfrage: 4 + 7 = 

Felder, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind Pflichtfelder.

zum Seitenanfang
KontaktRSS
Stumpf + Kossendey Verlag, 2013
Impressum