Bis zum 31. Dezember 2017 wird der Rettungsdienst im Landkreis Dahme-Spreewald weiterhin von den Johannitern durchgeführt. Für die fünfjährige Verlängerung des Vertrages mit dem Regionalverband Südbrandenburg hat sich der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am 8. Dezember 2011 ausgesprochen. Der Kreis hat dabei u.a. von der im brandenburgischen Rettungsdienstgesetz festgelegten Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung der Aufgabenübertragung um maximal fünf Jahre Gebrauch gemacht.
Der 2.261 qkm große und rund 162.000 Einwohner zählende Landkreis unterhält acht Rettungswachen, für die die Johanniter seit 2008 zuständig sind. Vorgehalten werden im Regelrettungsdienst des Landkreises insgesamt vier Notarzteinsatzfahrzeuge, zwölf Rettungswagen, drei Krankentransportwagen und der in Brandenburg einzige Infektionsrettungswagen.


Kommentare
Die Johanniter zahlen einen Tarifvertrag nach AVR-J. Man kann sich also langfristig sein Gehalt ausrechnen. Und das liegt bisweilen deutlich höher, als bei manchem DRK, das seinen Haustarif mit Ver.di aushandelt.
http://cottbus.verdi.de/data/Vergleich-der-Entgelte-im-Rettungsdienst.pdf
Die neue AVR-J-Tabelle findet Ihr auf der 4. Seite.
Postscriptum: Ist der Jan vom 13.12. identisch mit dem Jan vom 12.12.?
Gruß, Jan 2
Aber die ungeteilte Zustimmung zur JUH teile ich nicht. Googlen mit "verdi und JUH" bringt doch interessante Ergebnisse. Und die JUH ist doch dafür bekannt, regelmäßig "opt-out-Regelungen" mit Nebenklauseln anzuwenden, d.h. 48 Std./Woche zzgl. EA-Schichten (ob die wohl völlig freiwillig sind?).
was ist denn an einer Hausfinanzierung polemisch?
In meiner Rettungsheimat kann man sich mit seiner Retterhände Arbeit und einer guten Finanzierung ein Haus durchaus leisten.
Sehr viele meiner Kollegen haben das schon getan (hatten aber alle unbefristete Verträge) und selbst die jüngeren Kolleginnen und Kollegen (haben auch alle unbefristete Verträge) tun das. Nun hört doch bitte mal auf, hier immer so einen pauschalen Unsinn zu verbreiten.
Ob das im Osten mit den dort erzielbaren Einkommen geht, frag ich mich allerdings auch. Nur wie ich schon schrieb, die Besten behält man nicht durch Bananen. Da muss man auch Geld in die Retterhände legen. Der Wettkampf um die guten Leute wird das schon noch regeln.
Hauswirtschaftliche Grüße
Jan
http://www.swr.de/report/drueckerkolonne/-/id=233454/nid=233454/did=8940910/1sfo33c/index.html