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Katastrophenschutz per SMS

15.12.2011

US-Netzbetreiber sendet versehentlich Warnung

„Suchen Sie umgehend Schutzräume auf. Ihre Bundesregierung.“ Diese SMS verschickte vor einigen Tagen der US-Mobilfunkbetreiber Verizon an seine Kunden. Um 12.27 Uhr mittags ging folgende Kurzmitteilung raus: „CMAS Alert“, gefolgt von: „Civil Emergency in this area until 1:24 PM EST Take Shelter Now U.S. Govern.“ Die Abkürzung CMAS steht für „Commercial Mobile Alert System“, ein mobiles Alarmierungssystem für den US-Katastrophenschutz, das auf eine Sicherheitsinitiative der Bundesregierung zurückgeht.

Die Alarmmeldung kam vom Netzbetreiber Verizon und erreichte zahlreiche Kunden in New Jersey. Als Folge der Aktion brachen Notrufleitungen zusammen und Twitter wurde von besorgten Bürgerinnen und Bürgern mit Nachrichten überflutet. Nutzer mit einem Android-Betriebssystem berichteten, die SMS habe den gesamten Bildschirm gefüllt und ihr Mobiltelefon für einige Minuten blockiert. Schließlich sah sich die Polizei genötigt, eine weitere SMS zu verschicken, in der das Versehen aufgeklärt wurde. Verizon Wireless behauptete zunächst, es habe sich um eine Testnachricht gehandelt, die auch als solche gekennzeichnet gewesen sei. Allerdings kam dann rasch die Entschuldigung des Unternehmens. 

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Kommentare

15.12.2011, 12:19 Uhr von Johanniter-Ritter
Hinterher ist man ja immer schlauer! Aber das Beispiel zeigt, wie leicht schon heutzutage der Cyberwar zu gewinnen ist. Die Methoden sind erprobt.
19.12.2011, 08:32 Uhr von Chris
dumm gelaufen, klar ...

Aber wenigstens gibt es in den USA ein funktionierendes System zur Warnung der Bevölkerung ;)

LG, der Chris
19.12.2011, 14:28 Uhr von Edi
Naja, ich habe meine Bedenken, dass dies eine flächendeckende und zuverlässige Methode ist, die Bevölkerung zu warnen. Die Mobilfunknetze sind ja schon an Silvester oder während Public Viewing ausgelastet.

Es geht nichts über ein Sirenen-Netz :o)
20.12.2011, 07:15 Uhr von Chris
Zum Beispiel, ja, aber wir haben ja weder das eine noch das andere ... ;)
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