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Mit Rettungswinde und Fixtau im Einsatz

15.12.2016, 11:37 Uhr

Foto: Bundespolizei-Fliegergruppe

Zwei weitere Zivilschutz-Hubschrauber

Wie die Bundespolizei-Fliegergruppe berichtet, ist es vorgesehen, zur Verstärkung der Zivilschutz-Hubschrauberflotte des Bundes zwei weitere Einsatzmaschinen vom Muster H135 von Airbus Helicopters zu beschaffen und eine EC 135 T2i aus dem ZSH-Bestand auf H135-Standard aufzurüsten, was mit der besseren Performance der H135 (EC 135 T3) unter „Hot and High“-Bedingungen zu tun hat. Die drei H135 sollen der BPOL-Fliegerstaffel Oberschleißheim für die beiden RTH-Stationen „Christoph 14“ Traunstein und „Christoph 17“ Kempten zugeordnet werden. Darüber hinaus sollen die beiden neuen ZSH mit einer Rettungswinde ausgestattet werden, sodass sowohl die Winde als auch das Fixtau zur Durchführung spezieller Einsatzverfahren im Gebirge eingesetzt werden kann. Damit werden dann 18 ZSH, 15 vom Muster EC 135 T2i und drei H135, zur Verfügung stehen.

Das Bundesministerium des Innern (BMI) ist derzeit an 12 Stützpunkten (Bielefeld, Brandenburg an der Havel, Duisburg, Frankfurt am Main, Güstrow, Hamburg, Hannover, Kassel, Kempten, Köln, Siblin, Traunstein) mit 16 ZSH des Bundes an der öffentlich-rechtlichen Luftrettung im Rettungsdienst der Länder beteiligt. Im Auftrag des BMI ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für die Verwaltung und der Bundespolizei-Flugdienst als sog. Luftfrachtführer für den Flug- und Einsatzbetrieb der ZSH des Bundes verantwortlich. (Scholl)

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