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Potsdam-Mittelmark weiter für Rettungsdienst-Ausschreibung

01.10.2012, 10:51 Uhr

Foto: Archiv

Neuvergabe zum 1. Januar 2014

Mit großer Mehrheit hat sich der Kreistag von Potsdam-Mittelmark dafür ausgesprochen, den Rettungsdienst in seinem Bereich erneut auszuschreiben. Neu vergeben werden soll zum 1. Januar 2014. Diese Vergabe soll dann für fünf Jahre mit der Option auf weitere fünf gelten. Der Landrat des Kreises hatte diese Lösung von Anfang an favorisiert. Ihm folgten, wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet, 29 von 42 Kreisräten. 

Der Vorstoß war nicht unumstritten. Heftige Proteste kamen vor allem aus den Reihen der Linken, aber auch aus der eigenen Mehrheitskoalition des Landrats. Den Kritikern, die ein Lohndumping befürchten, kam der Landrat insoweit entgegen, als dass künftig jede vom Kreis beauftragte Organisation oder Firma verpflichtend nachweisen muss, dass sie ihre Mitarbeiter nach einem Tarifvertrag bezahlt. Derzeit sind im Rettungsdienst von Potsdam-Mittelmark die Johanniter, das DRK und die Privatfirma Promedica tätig. (POG)

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Kommentare

01.10.2012, 11:13 Uhr von chris
Ein Sieg der Vernunft, insbesondere was die Tarifbindung betrifft. Dass die Linken immer noch am liebsten alles verstaatlichen wollen, ist ja hinlänglich bekannt. Damit hatte man in den neuen Bundesländern bis 1989 eigentlich einschlägige Erfahrung gemacht. Der vor rund zwei Jahren entfachte "Sturm" der Rekommunalisierungen weht - so gewinnt man den Eindruck - zunehmend nur noch als ein laues "Lüftchen".
01.10.2012, 12:11 Uhr von Christian
Vorbildliche Einstellung! Das sollte „Schule machen“.
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