RETTUNGSDIENST im September
Die Erkenntnis, dass Helfer manchmal selbst Hilfe benötigen, hat sich erst vor wenigen Jahren durchgesetzt. Wer mit belastenden Einsätzen nicht zurechtkam, galt früher einfach als „Weichei“ und war eben „nicht hart genug für den Job“. Heute ist das glücklicherweise anders. Dass sich Notfälle auch auf die Psyche auswirken, wird von niemandem mehr ernsthaft infrage gestellt. Vor allem nach den Ereignissen in Ramstein, Eschede und Erfurt sind in Deutschland fast flächendeckend Angebote und Strukturen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) entstanden. Mit dem Status quo der PSNV in Deutschland befasst sich RETTUNGSDIENST im September.
Die weiteren Themen:
- Infusionstherapie bei Volumenmangelschock: Viele Fragen sind noch ungeklärt
- Rettungsdienst in Seattle: Wenn Paramedics die Entscheidung zur Narkose treffen
- Das Hammer Taxi-Urteil: Erstmals klare Grenze zum Krankentransport
- Das NEF aus der Luft: Notarzteinsatzhubschrauber wirbelt viel Staub auf
- Notfallakupunktur im Rettungsdienst: Ein Seminar für Notärzte
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Kommentare
Ich habe 1995 auf Grund meiner Erfahrungen in der Zentralen Notaufnahme und im RD zusammen mit Seelsorgern und Kollegen ein Notfallseelsorgeteam aufgebaut. Zunächst wurde diese Aktion nicht für voll genommen, aber im Laufe der Zeit hat sich das Team bewährt.
Es ist wichtig, die Erfahrungen an die neuen Kollegen und Interessierte weiter zugeben. Wer einmal erlebt hat, was ein posttraumatisches Syndrom anrichten kann, der weiß, wie wichtig dieses Thema ist und bleibt
Gruß,
Martin