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Rettungsdienst-Vergabe in Hildesheim erneut bestätigt

12.01.2012

Foto: Johanniter Hildesheim

Beschwerde zu Los 1 zurückgewiesen

Auch im zweiten Verfahren zur Nachprüfung der Vergabe von Rettungsdienstleistungen in mehreren Rettungswachen im Stadtgebiet von Hildesheim hat der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Celle eine Beschwerde zurückgewiesen. Dieses Mal ging es um den Beschluss der Vergabekammer Niedersachsen vom 23. September 2011 (Aktenzeichen: 13 Verg 8/11). Die Antragstellerin hat zudem die Kosten des Beschwerdeverfahrens einschließlich der notwendigen Auslagen der Antragsgegnerin und der Beigeladenen zu tragen. Dies schließt die Kosten für einen Verfahrensbevollmächtigten, den die Antragsgegnerin hinzuziehen musste, mit ein.

Am 16. Mai 2011 hatte die Stadt Hildesheim entschieden, den Rettungsdienst mit Beginn des Jahres 2012 neu zu vergeben. Den Zuschlag für das Los 1 (Rettungswache Cheruskerring) hat ein Zusammenschluss der DRK-Kreisverbände Hildesheim und Hannover erhalten, die zukünftige DRK-Rettungs- und Transportdienste Hildesheim/Hannover GmbH. Damit sind alle Verfahren bestandskräftig abgeschlossen und die Vergaben können wie von der Stadt und dem Landkreis Hildesheim beabsichtigt durchgeführt werden. Gewinner der Ausschreibungen in Stadt und Landkreis Hildesheim sind ausschließlich Hilfsorganisationen.

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Kommentare

12.01.2012, 17:16 Uhr von Jan
Moin,
Wie oft muss man eigentlich noch vor die Wand rennen??
Kommunales Kopfschütteln
12.01.2012, 17:53 Uhr von Andreas
Na denn, das war's ...

Bei allem Bedauern für die unterlegenen HiOrg, aber endlich hat das Drama mal ein Ende und die Mitarbeiter können wieder planen. Klar wird es für einige eine Umstellung sein, denn wie heißt es so schön: Neue Besen kehren gut!

Aber jeder, der seinen Job anständig macht, wird auch bei seinen neuen Fürsten seinen Weg machen und einige vielleicht einen besseren wie er bei dem alten Arbeitgeber gegangen wären.

Also Kollegen, weiter so, dann wird auch die Qualität nicht darunter leiden!

Mit Grüßen aus einem Nachbarkreis!
12.01.2012, 21:48 Uhr von Guido
Hoffentlich sieht es jetzt die JUH ein und akzeptiert das Ergebnis. So langsam wird es nämlich lächerlich. Ich hoffe nur, dass alle JUH-Mitarbeiter einen neuen Job finden und keine Einbußen haben.
15.01.2012, 18:43 Uhr von MaxT
Allen Klägern sei Dank, sie haben der Kommunalisierung der niedersächsischen Rettungsdienste einen Bärendienst erwiesen. Gerichtskosten und Rechtsanwaltgebühren, verbrannte Arbeitszeit in der Kommunalverwaltung und den Verwaltungen der Hiorgs. Kosten sicherlich im sechsstelligen Bereich?


Brandenburg ist schon fast vollständig kommunalisiert. Dieser sicherlich gute Trend, wenn er denn richtig gemacht wird, sollte sich fortsetzen.

Angemessene Bezahlung, Einhaltung der Arbeitszeitfortschriften und einer sicherlich höheren Affinität auch andere Vorschriften einzuhalten scheinen mir besser als Lohndumping und modernes Sklaventum bei einigen Anbietern ...

Mit kommunalen Grüßen

Thomas
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