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rund um das Thema Rettungsdienst.

Rettungsdienstabkommen mit Polen unterzeichnet

21.12.2011

Foto: A. Zamykal

Schnellstmögliche notfallmedizinische Versorgung in Grenzregionen

Am heutigen Mittwoch wurde das „Rahmenabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst“ in Warschau vom Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und seinem polnischen Amtskollegen Bartosz Arłukowicz unterzeichnet. Es bildet das rechtliche Fundament für die künftige Zusammenarbeit in diesem Bereich. Es soll in den Grenzregionen die schnellstmögliche notfallmedizinische Versorgung gewährleisten und den grenzüberschreitenden Krankentransport erleichtern.

Zur Umsetzung des Rahmenabkommens können jetzt entsprechende Kooperationsvereinbarungen zwischen den brandenburgischen Trägern des Rettungsdienstes und den polnischen Woiwodschaften in der Grenzregion geschlossen werden. Dabei geht es insbesondere um die Verfahrensweise der Durchführung grenzüberschreitender Rettungseinsätze, die Festlegung von Einsatzgebieten, die Zusammenarbeit der Rettungsleitstellen, die Organisation und Koordinierung der technischen Kommunikation. Des Weiteren können auf der Grundlage des Rahmenabkommens Regelungen zu Haftungsfragen, zur Kostentragung und zur Qualitätssicherung geschaffen werden.

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Kommentare

21.12.2011, 16:14 Uhr von Thomas
Bin mal gespannt, wie es in der Praxis funktioniert, sinnvoll ist es auf jeden Fall.

Mówię Polska ;-)
21.12.2011, 18:03 Uhr von Johanniter-Ritter
Hm, neben Brandenburg grenzen auch noch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen von Westen her an die Republik Polen an. Auch für diese beiden Bundesländer dürften also demnächst Kooperationsvereinbarungen mit den polnischen Nachbarn anstehen, oder?
21.12.2011, 23:10 Uhr von Fra
Schönes Bild - man beachte bitte die weißen Tigerfell-Sitzbezüge. :D

Es wird Zeit, dass ein solches Abkommen getroffen wurde und nun an der Umsetzung gearbeitet wird. Mehr als einmal mussten deutsche Rettungskräfte an Grenzübergängen stehen bleiben und hilflos mit ansehen, wie z.B. deutsche Touristen in Polen einen Herzinfarkt erlitten.
24.12.2011, 22:39 Uhr von Janusz
@Fra: Kannst Du Deine polenfeindlichen Behauptungen belegen? Wenn nicht, lass' es in Zukunft sein! Denn das, was Du hier im Forum beschreibst, ist unterlassene Hilfeleistung. Und ich glaub auch nicht, daß Du jedes Mal an der Grenze warst, als das von Dir erzählte geschah oder geschehen sein soll.
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