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RKiSH rettet in Polen

23.05.2012, 12:15 Uhr

Fotos: RKiSH

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Teilnahme am 3. Europäischen Rettungsdienst-Vergleichswettbewerb

Vom 15. bis 18. Mai 2012 fand in Pisz, Polen, der 3. Europäische Rettungsdienst-Vergleichswettkampf statt. Neben den 26 polnischen Rettungsteams waren auch insgesamt fünf auswärtige Rettungsmannschaften anwesend (Norwegen, Ukraine, Litauen und Deutschland). Neben der Delegation für die Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH war noch ein weiteres deutsches Team aus Bad Doberan vor Ort. Die Fallbeispiele wurden nach den neuesten europäischen Leitlinien bewertet und schließlich benotet. Dazu gehörten u.a. ein Fahrradunfall, der nach Traumakonzept abgearbeitet wurde, oder eine obligatorische Reanimationseinheit, die nach den Leitlinien des European Resuscitation Council (ERC) zu demonstrieren war. Highlight war eine Übung mit einer polnischen Polizeispezialeinheit. Hierbei handelte es sich um ein Szenario, bei dem es in einem Theater zu einem Schusswechsel durch eine geistig verwirrte Person gekommen war. Im Verlauf des Fallbeispiels wurden insgesamt fünf Personen angeschossen bzw. erschossen. Mit dem Kommando der Polizei führte man die Rettungskräfte in die „sichere“ Zone, in der die Verletzten nach „STaRT“ (Simple Triage and Rapid Treatment) gesichtet und in verschiedene Kategorien eingeteilt wurden. Während der Übung explodierten Irritationskörper und es fielen diverse Schüsse (selbstverständlich nur mit Platzpatronen).

In der Gesamtwertung belegte das Team der RKiSH schließlich den 17. Platz von insgesamt 34 Mannschaften. Für die erste Teilnahme an einem solch großen Turnier und der Berücksichtigung der Sprachhindernisse empfand das Team dies als ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis.

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Kommentare

23.05.2012, 18:59 Uhr von Christoph
Super Ergebnis! Sprachbarriere? Medical English hilft da wohl doch weiter, oder? "Person down unconscious" z.B. heißt" Person kollabiert, nicht bei Bewusstsein". Deutschland ist außerdem ein Transitland, beliebtes Urlaubsland, und da sollte man als Retter ein wenig Englisch können.

Im Medical English gibt es keine "nicht ansprechbare Person", denn ansprechbar ist jeder, er antwortet nur nicht. Wo bitte schön ist da 'ne Sprachbarriere, wenn die Kurse alle in Englisch sind?
26.05.2012, 07:52 Uhr von Tobias
Und was machst Du mit Deinem tollen Englisch, wenn Dein Gegenüber nur Polnisch spricht? Oder das Englisch von anderen nicht so unbeschreiblich toll ist wie Deines?

Man man man.
30.05.2012, 17:59 Uhr von Christoph
Mich mit Hand und Fuß unterhalten.

Das sind Profis, und diese Lehrgänge sind in Englisch.
01.06.2012, 12:42 Uhr von Stefan
Christoph, da spricht doch der Neid oder warum versuchst Du, die Kollegen schlecht zu machen? Ich denke, die Kollegen haben sehr gute Arbeit geleistet!

Und wenn Du, falls Du, Rettungsassistent bist, dann verhalte Dich mal normkonform!
01.06.2012, 22:00 Uhr von Christoph
Ich bin RettAss und war in den USA. Ich mache die Kollegen nicht schlecht. Seit Jahren weiß ich, dass die RKiSH einen sehr guten Rettungsdienst anbietet.
Auch die Schule ist hervorragend.

Nur, wer an internationaalen Wettkämpfen teilnimmt, sollte Medical Englisch sprechen und verstehen. Die Kurse sind europsaweit in Englisch, wie die Wettkämpfe auch. Also wo ist da 'ne Sprachbarriere? Ich gehe auch nicht nach Spanien und wunder mich, dass dort Spanisch gesprochen wird, oder?

Außerdem habe ich oben schon geschrieben, dass das Profis sind. Und ich meine das Ernst! RKiSH ist top!
01.06.2012, 22:05 Uhr von Christoph
Glaubst Du etwa, dass die Mannschaft aus Norwegen Polnisch spricht? Oder die aus den anderen Ländern, sprechen die etwa Polnisch? Wäre mir neu, wenn man bedenkt, dass Polen besser Englisch sprechen als Deutsche. Abgesehen vom "You take me to here".
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