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Schwerlast-KTW mit absenkbarem Patienteninnenraum

12.12.2011

Fotos: KBA e.V.

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Neues Konzept von KBA und Ruthmann

Der KBA e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Ruthmann GmbH & Co. KG einen neuen und äußerst flexibel einsetzbaren Schwerlast-KTW entwickelt. Das Besondere daran ist, dass der gesamte Patienteninnenraum auf Bodenniveau absenkbar ist. Dadurch können Patiententragen aber auch komplette Krankenhausbetten einfach und bequem ein- bzw. ausgeladen werden. Darüber hinaus ist der Schwerlast-KTW standardmäßig mit einer speziellen Schwerlast-Trage ausgestattet. Diese ist wesentlich breiter und länger als reguläre und hat darüber hinaus eine Tragkraft von bis zu 750 kg.

Flexible Fixiersysteme gewährleisten, dass im Schwerlast-KTW nicht nur Patiententragen und Krankenhausbetten, sondern auch schwere Elektrorollstühle sicher transportiert werden können. Vielfältige Anschlussmöglichkeiten für unterschiedliche, auch intensivmedizinische Geräte ermöglichen außerdem den besonders schonenden Transport von Intensivpatienten in Intensivbetten ohne die übliche Umlagerung auf eine Trage. Ein Jahr lang hat der KBA e.V. den Schwerlast-KTW getestet und parallel eine „Einsatzgruppe Schwerlast-Krankenwagen“ aufgebaut. Diese besteht aus erfahrenen Rettungsassistenten und Rettungssanitäter des KBA e.V., die speziell ausgebildet wurden, um die nicht alltäglichen Situationen optimal beherrschen zu können, die bei der Rettung und dem Transport von „schwergewichtigen Patienten“ vorkommen können.

Der Schwerlast-KTW ist rund um die Uhr einsatzbereit. Das Einsatzgebiet umfasst neben Hamburg und Schleswig-Holstein auch Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Bei Bedarf kann der Schwerlast-Krankenwagen über die 
KBA-Einsatzzentrale angefordert werden.

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Kommentare

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12.12.2011, 15:53 Uhr von Phantom
Also "neu" ist das nun wirklich nicht. Dieses Fahrzeug steht schon ca. 2 Jahre (geschätzt) auf dem Gelände des AK St. Georg und man sieht es so gut wie nur rumstehen. Versucht hier KBA einen kläglichen Werbeversuch nach dem Stillstand des "Kuno"? Es sei denn, es ist ein völlig neues Fahrzeug. Aussehen tut es jedoch gleich. So sei mir der Kommentar verziehen.
12.12.2011, 16:15 Uhr von Chris
Nunja, im Artikel steht ja: Ein Jahr lang getestet ... also neu isser nicht. ;)
12.12.2011, 16:24 Uhr von Jan
12.12.2011, 17:00 Uhr von Falk
Warten wir ab, bis KBA den ersten Schwerlast-Helikopter an den Start bringt.
12.12.2011, 17:28 Uhr von Kay
@Phantom: Müsste dieselbe Kiste sein. Siehe die AK-St.-Georg-Aufkleber und den Schriftzug "Klinisches Transportmanagement" auf dem Foto. Der KTW steht seit über zwei Jahren auf dem Gelände rum.
12.12.2011, 17:42 Uhr von Tim
Also ich möchte nicht vor Kopf sitzen, wenn der Fahrer mal stark bremsen muss oder gar einen Unfall hat!
12.12.2011, 19:25 Uhr von Dirk
Sieht ziemlich eng in der Kiste aus. Da soll ein Intensivpatient drin behandelt werden? Ach ja, zwei Jahre Test hat es ja ergeben.
12.12.2011, 21:30 Uhr von Jan
Das Fahrzeug ist fest dem Krankenhaus zugeordnet und hat seit Mitte 2011 eine Zulassung durch die BF. Es ist in den Jahren vorher auch Einsätze gefahren, nach Absprache mit der BF.

Natürlich hat es nicht die Größe und Breite des GRTW bzw. SL-RTW. Aber man kann wunderbar mit ihm arbeiten.
13.12.2011, 07:32 Uhr von Hans
Äh ... kann leider nicht erkennen, wie das Bett fixiert werden kann. Was macht das Bett, wenn das FZ über 'ne Bodenwelle oder Schlagloch fährt? Drinnen arbeiten kann man vermutlich auch nicht! Die Idee an sich ist nicht schlecht, finde ich!

Hans
13.12.2011, 12:47 Uhr von Guido
Ich kann mich den Anderen nur anschließen. Wenn ich mir das Foto mit dem Bett anschaue, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass es auf Dauer gesundheitsfördernd ist, wenn ich mich immer seitlich im Fahrzeug bewegen muss.

Die Idee, einen Schwerlast-KTW auch als Schwerlast-ITW zu benutzen, ist nicht schlecht, aber das Konzept ist wohl nicht ganz ausgereift. Also ich kann nur von mir sagen, dass ich lieber in einem Fahrzeug arbeite, in dem ich mich hinten beim Patienten vernünftig bewegen kann.
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