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Tragischer Unglücksfall bei Rettungseinsatz

20.01.2012

S. Weinert

Rettungssanitäterin nach Sturz lebensgefährlich verletzt

Im Rahmen eines Rettungseinsatzes nach einem Unfall auf der B35 zwischen Graben-Neudorf und Karlsdorf-Neuthard ist eine 50-jährige Rettungssanitäterin des DRK am frühen Donnerstagmorgen bei einem Unglücksfall lebensgefährlich verletzt worden. Die Sanitäterin war gegen 04.45 Uhr zusammen mit einem Kollegen zu einem Unfall auf die Eisenbahnbrücke gerufen worden. Dort war ein 16-jähriger Rollerfahrer zuvor auf dem eisglatten Radweg neben der Fahrbahn gestürzt und hatte sich dabei mittelschwer verletzt. Im Rahmen der Ersten Hilfe für den Verletzten kam die Sanitäterin aus noch nicht abschließend geklärten Gründen und zunächst unbemerkt von ihrem Kollegen in eine Aussparung zwischen dem baulich getrennten Radweg und der Fahrbahn und stürzte mehrere Meter in die Tiefe.

Die Frau blieb in der Folge neben der unter der Brücke verlaufenden Bahnstrecke schwer verletzt liegen. Die Polizei veranlasste sofort die Sperrung der Bahnstrecke. Der vor Ort befindliche Kollege der Rettungsassistentin übernahm die Versorgung der Verletzten, zudem eilten weitere Rettungskräfte sowie die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zum Unglücksort. Die in Lebensgefahr schwebende Frau wurde nach der Erstversorgung und der Bergung in das Städtische Klinikum Karlsruhe gebracht. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei von einem tragischen Unglückfall aus – ein Fremdverschulden kann derzeit ausgeschlossen werden. (Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe)

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Kommentare

20.01.2012, 11:38 Uhr von Dirk
Hier wurde also beim Bauen gepfuscht. Ist ein Wunder, dass da noch kein Kind durchgefallen ist. Hoffentlich hat das Konsequenzen für den Architekten und die Stadt.
21.01.2012, 00:26 Uhr von Benedikt
Hier tragen viele die Schuld: die Planer, die Bauaufsicht, die Genehmigungsstelle im Landratsamt und die Projektleiter der Bahn. Solche Probleme muss ich eigentlich sehen. Da kann man der Kollegin nur eine gute Besserung wünschen und hoffen, dass sie sich wieder vollständig erholt.
21.01.2012, 14:05 Uhr von Josef
@Dirk: Glauben Sie nicht, dass Sie dort einen Blödsinn geschrieben haben, anstatt der Retterin zuerst mal gute Besserung zu wünschen? Von meiner Seite viel Glück und gute Besserung.
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