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Weitere Studiengänge der Akkon-Hochschule genehmigt

09.12.2011

Foto: Akkon-Hochschule

Kooperationen mit ausgewählten Rettungsassistentenschulen

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk erhielt heute die Akkon-Hochschule von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Nachdem im September der Studiengang B.A. Emergency Practitioner erfolgreich akkreditiert werden konnte, erhielten jetzt die Studiengänge B.A. Internationale Not- und Katastrophenhilfe, B.A. Emergency Practitioner dual und B.A. Gesundheits- und Pflegemanagement die Genehmigung durch den Berliner Senat. Mit dieser Genehmigung verbunden ist auch die Anerkennung der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung.

B.A. Internationale Not- und Katastrophenhilfe wendet sich an alle Interessierte in den Bereichen Nothilfe, Humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe. Es werden Grundkenntnisse und Kernkompetenzen vermittelt, die für eine Arbeit in internationalem Umfeld in den Bereichen Medizin, Logistik, Organisation und Sicherheit benötigt werden. Rettungsassistenten bekommen für diesen Studiengang 10 Credit Points durch die Berufsausbildung angerechnet (Start Sommersemester 2012). B.A. Emergency Practitioner dual verbindet die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten mit dem Managementschwerpunkt des Studiengangs Emergency Practitioner. Der Studiengang findet in Kooperation mit ausgewählten Rettungsassistentenschulen statt (Start Sommer- und Wintersemester 2012, mit Beginn der Berufsausbildung). B.A. Gesundheits- und Pflegemanagement ist ebenfalls ein dualer Studiengang. Er richtet sich an Studierende, die sich in der Pflegeausbildung an einer kooperierenden Fachschule befinden und in Verbindung mit der Ausbildung einen Bachelor im Bereich Management erwerben möchten (Start Sommer- und Wintersemester 2012, mit Beginn der Berufsausbildung).

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Kommentare

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09.12.2011, 15:53 Uhr von C.
Interessant. Welche "ausgewählten" Schulen sind es?
09.12.2011, 18:06 Uhr von Carl
Was bedeutet denn "Kooperation mit ausgewählten Rettungsassistentenschulen" genau? Die JUHU hat m.W.n. eine eigene Johanniter-Akademie, an deren dezentralen Standorten sich auch Rettungsdienstschulen befinden. Die sollten doch mit dabei sein! Andere auch?
10.12.2011, 19:20 Uhr von Marcus
Solange es alles B.A. sind, zeigt sich deutlich, wie gering der naturwissenschaftliche Anteil des Studiengangs ist. Ebenso bringen englische Titel und reine Akademisierung mal so eben rein gar nichts. Reine Geldfängerei.
11.12.2011, 07:38 Uhr von F.
@Marcus 1+

Jupp hier wird der Retter mit großem Ego, ich will "geiler" sein als der Rest, nur über den Tisch gezogen. Und ein Notfallhilfsarzt Mini Medizinstudium wird eh nie anerkannt werden, egal was für "geile" Zeugnisse der Träger in der Tasche hat. Und bitte jetzt nicht wieder mit der angelsächsischen FH Paramedic Ausbildung kontern, fast jede Ausbildung in dem Raum die zu mehr befehligt als zum Burger drehen ist eine Art FH Ausbildung. Und nicht mit uns zuvergleichen da es 1. Ein ganz anderes Schulsystem ist und 2. Die 3 jährige Berufsausbildung dort völlig unbekannt ist.
Ach so sollte die Schule der Juh nicht noch zum Jahreswechsel aufgrund erheblicher Mängel von der Aufsichtsbehörde geschlossen werden, war doch auch hier zulesen.
11.12.2011, 09:50 Uhr von Mareike
@Marcus: Aller Anfang ist schwer - und dies gilt insbesondere für eine Hochschulakkreditierung! Warte doch erst mal ein paar Jahre ab und dann reden wir beide nochmal darüber.
11.12.2011, 13:43 Uhr von Marcus
@Mareike: Ein notfallmedizinisches Studium sollte einen deutlichen naturwissenschaftlichen Fokus habe. Dies würde sich in einem BSc(hons) widerspiegeln, nicht in einem BA. Es werden keine medizinischen Kenntnisse vermittelt, außer dem RettAss-Inhalt und durch das Aufblähen mit Management und Einsatzleitung wird dann ein ausreichender Kreditrahmen geschaffen für ein BA. Ohne einen nationalen Vorstoß passiert nichts Positives, wo ist der Sinn, wenn es in D vieleicht 40 sonstwas Practitioners pro Jahr gibt? Solche Insellösungen sind immer nur Geldmacherei.

Paramedics in UK, USA, Australien, Südafrika etc. haben generell einen BSc(hons) oder Msc in Paramedic Science. Welche Kompetenz schafft ein geisteswissenschaftlicher Studiengang? Ohne direkte Skills zu vermitteln und Kompetenzen? Sorry, aber das ist nunmal Quark und es wird mit der Geltungssucht und dem Bemühen mancher Retter gespielt.
11.12.2011, 17:50 Uhr von Mario
Hallo liebe Leser,

es ist interessant, diese teilweise unqualifizierten Beiträge zu einem Themenfeld zu lesen, mit dem sich anscheinend keiner so richtig beschäftigt hat.

@Marcus: Der wissenschaftliche Anteil gibt keine Auskunft über die Abschlussbezeichnung, z.B. Bachelor of Science. B.A. umfasst Absolventen der Architektur-, Sozial-, Sprach-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften B.Sc. umfasst Absolventen der Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Wenn Du den wissenschaftlichen Anteil eines Studiums erfassen willst, musst Du in das Modulhandbuch schauen.

Hier schon mal eine Modulübersicht - nur zur Info:

http://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/home/studiengaenge/nationaler-und-internationaler-bevoelkerungsschutz/emergency-practitioner/moduluebersicht-vollzeitstudium/

@F: Für Dich auch der kleine Tipp, informier Dich über ein Thema, bevor Du total vorbei redest. Im Studium EP an der Akkon-Hochschule wird niemand zum "Notfallhilfsarzt" ausgebildet. Dies halten sich andere Hochschulen vor. Schau auch mal in die oben verlinkte Übersicht, das klärt vielleicht ein wenig auf ...

@Mareike: Richtig, jeder Anfang ist schwer, es ist eine große Hürde, eine Hochschule zu gründen und einen Studiengang zu etablieren. Aber ein erster wichtiger Schritt ist, dass das Studium durch die AHPGS akkreditiert wurde.
11.12.2011, 23:14 Uhr von Michael
Noch so ein unsinniger Phantasiestudiengang, den die Welt nicht braucht! Und was Akkon angeht, wäre ich ganz besonders vorsichtig. Spiegel online hat darüber schon mal ausführlich berichtet!
12.12.2011, 00:30 Uhr von Hans
Jeder, der sich ein wenig auskennt, weiß: Der berliner senat winkt mehr oder weniger alles durch. Na, wer meint, mit so einem Möchtegern-Studium glücklich zu werden ...
12.12.2011, 03:00 Uhr von Marcus
Lieber Mario

ich redete nicht von wissenschaftlich, sondern naturwissenschaftlichem Anteil. Ich bleibe dabei, dass ich einen BA im Bereich des RD nicht ernst nehmen kann, sorry. Ebenso würde ich das Wort "unqualifiziert" mit Vorsicht anfassen, wenn ich über Menschen rede, von denen ich nichts weiß. Wie ich oben schon erwähnte - und ich wiederhole mich gerne - ist dieser Studiengang ein RettAss plus Zusatzqualifikationen wie Management etc. pp. Keine zusätzlichen notfallmedizinischen Kompetenzen. Den Abschluss dann Emergency Practitioner zu nennen, ist purer Hohn, da er eine höhere medizinsche Qualifikation als den RettAss vortäuschen möchte.

Braucht das Land zusatzqualifizierte RettAss oder braucht es kompetentere und besser ausgebildete RettAss? Polemik an: "Tut uns leid, Herr Z., ich kann Ihnen leider keine Schmerztherapie zukommen lassen, aber der Arzt ist in ca. 13 Minuten vor Ort, dann wird alles gut. Ich kann Ihnen derweilen aber so einiges über die Struktur und Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems erzählen, das war nämlich ein Modul meiner Kernkompetenz im BA-Studiengang Emergency Practitioner." Polemik aus.
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