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Verlag Stumpf + Kossendey
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75.000 Einsätze für „Christoph 31“

Berliner RTH hat weltweit die meisten Starts und Landungen


Der Rettungshubschrauber „Christoph 31“ flog am 26. Juni 2019 seinen 75.000. Rettungseinsatz. Der „Hauptstadt-RTH“ erreicht neben dieser hohen Einsatzzahl auch noch weitere Spitzenwerte: Zum einen verzeichnet er weltweit pro Tag die meisten Starts und Landungen zum anderen flog der RTH seit seinem ersten Einsatz am 1. September 1987 alle Einsätze unfallfrei. Der Jubiläumseinsatz ging für „Christoph 31“ im Rahmen einer Notarztnachforderung in den Westen Berlins in ein Pflegeheim. Dort musste die RTH-Crew, bestehend aus Pilot Marco Langer, Notfallsanitäter/HEMS-TC David Gabriel und Notarzt Dr. Christian Mochmann, für einen Mann mit akuter Atemnot schnelle Hilfe aus der Luft bringen. Nach der Versorgung erfolgte der Transport unter Notarztbegleitung in das nächste geeignete Krankenhaus. Vor diesem Hintergrund betont Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung, dass Starts und Landungen in der Stadt, auf belebten Straßen und in Häuserschluchten zu den schwierigsten Einsätzen überhaupt zählen.

Im vergangenen Jahr ist die Einsatzmaschine des Typs EC 135, die im Jahr 2001 die BO 105 ersetzte, zu 3.147 Einsätzen aufgestiegen. An erster Stelle der Anforderungsgründe von „Christoph 31“, der über die Leitstelle der Berliner Feuerwehr disponiert und koordiniert wird, stehen mit 81% internistische Notfälle, gefolgt von neurologischen Notfällen mit 6% und Freizeitunfällen mit 5%. Verkehrsunfälle und Kindernotfälle machen jeweils 3% der Anforderungen aus. Der RTH ist am Charité Campus Benjamin Franklin (CBF) stationiert und wird von der ADAC-Luftrettung betrieben. Da derzeit der Landeplatz an der ADAC-Luftrettungsstation am CBF umgebaut wird, startet der RTH interimsweise vom Flughafen Berlin-Schönefeld aus zu seinen Rettungseinsätzen. (Scholl)