Der Spruch „Anfangen, wo andere aufhören“ trifft auf wenige Spezialeinheiten so zu wie auf die Bergwacht. Ihre etwa 10.000 ehrenamtlichen Helfer bewältigen jedes Jahr rund 15.000 Einsätze, davon zwei Drittel mit Abtransport des Notfallpatienten. Ihre Haupteinsatzzeit waren bisher die Wintermonate mit zahlreichen Unfällen auf Schnee und Eis. Doch mit dem Aufkommen neuer Sportarten wird die Bergwacht mit neuen Einsatzbildern konfrontiert.
Die weiteren Themen dieser Ausgabe:
Inhalt der Ausgabe 6/2008
Aktuelles
S. 7 – 10
4. Europäischer Katastrophenschutzkongress 2008 in Bonn: Information, Koordination und Einsatz für Europas Katastrophenschutz
Strukturierte und koordinierte Zusammenarbeit ist bei grenzüberschreitenden Einsätzen unabdingbar. Ein Kongressbericht.
Rettungsdienst
S. 11 – 12
Bergwacht in Deutschland: Vom Naturschutz zum Rettungsdienst
S. 15 – 17
MANV-Bewältigung in der Bergrettung: Die Spezialisten mit der Spezialausrüstung
S. 21 – 26
Bergwacht-Zentrum Bad Tölz: Hubschrauber-Rettungsflug am Kranhaken
Praxis
S. 13 – 14
Einsatzreportage: Windenrettung aus schwierigem Gelände
S. 18 – 20
LNA-Übung im Zementwerk Mainz-Weisenau: Auf Gefahrstofflage folgt Großeinsatz
S. 27 – 28
Großschadensübung der G.A.R.D. und Feuerwehr: Tote, Verletzte und keine Sicht in einem brennenden Gebäude
Porträt
S. 29 – 31
Die Ortsgruppe Münstertal: Bergrettung im 'Tal der hunder Täler'
Wie reagiert eine Bergwacht auf das veränderte Freizeitverhalten der Gäste und Touristen in einer topografisch anspruchsvollen Region? Und wie ist sie in den Katastrophenschutz eingebunden?
Technik
S. 32 – 34
Die Rettungsmittel der Bergwacht: Anspruchsvolle Ausrüstung für hohe Anforderungen
S. 35 – 36
Argo 8x8 jetzt mit Trageneinheit: Patiententransport in unwegsamen Gelände
Organisation
S. 37 – 42
Management des Großschadensfalls im Saarland: Einsatzleitung Rettungsdienst und neue GW Rett mit BHP 25
Seit September verfügt das Saarland über zwei neue GW Rett, die mit jeweils einem BHP 25 ausgestattet sind. Eingebunden sind sie in ein Konzept für den Großschadensfall.
Medizin
S. 43 – 47
Das Hängetrauma: Eine zu wenig bekannte, tödliche Gefahr
Beim Hängetrauma kommt es durch das bewegungslose Verharren in aufrechter Position über längere Zeit in einem Auffanggurt zu einer Behinderung des venösen Rückstroms und damit zum 'Versacken' des Blutes in die abhängigen Körperpartien.