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Verlag Stumpf + Kossendey
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„Christoph 14“ feiert 50 Jahre Luftrettung

Rückblick auf bewegte Geschichte

Zum 50-jährigen Bestehen von „Christoph 14“ blickte die Luftrettungsstation Traunstein bei einem Festakt auf tausende Einsätze, den Absturz von 1983 und das Zusammenspiel von BRK, Bundespolizei, Notarztgruppe und BBK zurück. Auch die Anforderungen an die alpine Luftrettung der Zukunft wurden thematisiert.

Am 10. September 1976 nahm der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ seinen Dienst in Traunstein auf. Seitdem gilt er als tragende Säule der Notfallversorgung in Südostbayern und im angrenzenden Alpenraum. Seine Geschichte umfasst tausende Einsätze sowie kontinuierlichen technischen Fortschritt und ist maßgeblich vom Engagement der Besatzungen und Partnerorganisationen geprägt. Anlässlich des Jubiläums fand am 10. September ein Festakt mit allen beteiligten Partnerorganisationen statt.

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Die Besatzung von „Christoph 14“ setzt sich aus mehreren Organisationen zusammen: Das Bayerische Rote Kreuz stellt seit Beginn die speziell ausgebildeten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (TC-HEMS), die Bundespolizei die Pilotinnen und Piloten, die Notarztgruppe die Notärztinnen und Notärzte, und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt den Hubschrauber selbst.

Zur Geschichte des RTH gehört auch ein schmerzliches Kapitel: Im März 1983 stürzte „Christoph 14“ ab. Dieses Ereignis erinnere bis heute an die Gefahren, denen sich Luftretterinnen und Luftretter täglich aussetzten, so BRK-Präsident Hans-Michael Weisky. „Christoph 14“ stehe nicht nur für ein Fluggerät, sondern für ein eingespieltes Team aus Besatzung und den dahinterstehenden Organisationen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigte in seiner Festrede die langjährige Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen. Die Luftrettung sei aus dem bayerischen Rettungsdienst nicht mehr wegzudenken, da sie Notärztinnen und Notärzte sowie Rettungspersonal auch in schwer zugänglichem Gelände schnell zu Patientinnen und Patienten bringe. Für die Zukunft seien ausreichend Personal, moderne Technik und eine dauerhaft gesicherte Rettungswindenkompetenz notwendig, um die alpine Luftrettung zu erhalten und weiterzuentwickeln.