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Verlag Stumpf + Kossendey
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Deutsche Bahn macht den Weg für den Digitalfunk frei

Abdeckung von 50%, die schrittweise erweitert wird

Der Bund wird unter Rückgriff auf die Liegenschaften und die Infrastruktur der DB-AG und unter Nutzung der Erfahrungen der DB-Tochter DB-Telematik beim Betrieb von Hochsicherheitsnetzen ein digitales, von Bund und Ländern genutztes Funknetz errichten lassen. Der Vorschlag wurde heute im Umlaufverfahren auch von der Innenministerkonferenz der Länder gebilligt. Dies erklärte Bundesinnenminister Otto Schily heute bei einer Bundespressekonferenz. Das „digitale Rumpfnetz“ wird rund 50% der Fläche des Bundesgebietes abdecken und von den Ländern schrittweise erweitert werden.

Auf der Grundlage der abgestimmten fachlichen Forderungen von Bund und Ländern und einer gemeinsamen Netzplanung schreibt der Bund in Abstimmung mit den Ländern einen Rahmenvertrag zur Lieferung von Systemtechnologie aus. In Kürze beginnt das Beschaffungsverfahren für den BOS-Digitalfunk mit einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb. Die Errichtung des Netzes soll dann im kommenden Jahr starten.

Rumpfnetz (Bund) und Netzerweiterung (Länder) basieren auf dem GAN-Standard. Dabei handelt sich um einen Katalog von Mindestanforderungen, den eine durch die IMK eingesetzte gemeinsame Bund-Länder Arbeitsgruppe für ein deutsches BOS-Digitalfunknetz entwickelt hat.