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Deutsches Waldbrandmodul unterstützt Serbien

Sechster Auslandseinsatz seit 2019

Zum sechsten Mal seit 2019 ist das deutsche Waldbrandmodul GFFF-V DE1 im Auslandseinsatz. Nach Einsätzen in den Niederlanden und Spanien wird dieses Mal Serbien bei der Bekämpfung von Waldbränden unterstützt.

Das deutsche EU-Waldbrandmodul GFFF-V DE1 ist am 22. August erneut zu einem internationalen Einsatz aufgebrochen. Die Einsatzkräfte haben sich um 9 Uhr an der Feuer- und Rettungswache 1 in Bonn gesammelt und sind um 10 Uhr Richtung Serbien aufgebrochen, um dort die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen. Zum Einsatzverband gehörten neben Feuerwehrkräften aus Nordrhein-Westfalen weitere Kräfte aus Niedersachsen, ergänzt durch Fachberater der Hilfsorganisation @fire sowie eine Versorgungseinheit der JUH.

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Die Entsendung erfolgte auf Ersuchen der serbischen Behörden über das EU-Katastrophenschutzverfahren. Deutschland stellte das von Nordrhein-Westfalen gemeldete Waldbrandmodul bereit. Nach Eingang des Hilfeersuchens am späten Freitagabend haben unmittelbar die Vorbereitungen begonnen. Personal, Fahrzeuge, Material und Logistik wurden innerhalb kurzer Zeit für die internationale Verlegung zusammengestellt. Für das seit 2019 gemeldete Modul ist es bereits der sechste Auslandseinsatz. Allein in diesem Jahr war die Einheit zuvor bei Waldbränden in den Niederlanden und Spanien sowie in der vergangenen Woche im Kreis Düren (NRW) im Einsatz.

Die Ankunft im Nordwesten Serbiens wird im Laufe des Montags erwartet. Welche konkreten Aufgaben und welcher Einsatzabschnitt der Einheit zugewiesen würden, soll nach Eintreffen vor Ort entschieden werden. An der Vorbereitung und Koordination sind u.a. das ERCC der EU, das GMLZ des BBK sowie die zuständigen Innenministerien beteiligt. Die Einsatzkosten werden von Bund und EU gemeinsam getragen werden.