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Internationales Treffen der Community Paramedicine in Regensburg

IRCP tagt zum ersten Mal in Deutschland

Erstmals findet der International Roundtable on Community Paramedicine in Deutschland statt. Im Mittelpunkt stehen Versorgungsmodelle für Patienten, die keine Notfallversorgung, aber die passende Hilfe benötigen.

Der International Roundtable on Community Paramedicine (IRCP) tagt vom 5. bis 7. Oktober 2026 erstmals in Deutschland, ausgerichtet vom BRK-Kreisverband Regensburg im dortigen marinaforum. Die jährliche Fachkonferenz wird von der Paramedic Foundation (TPF) aus Minnesota verwaltet und richtet sich an Organisationen, die im vorbeugenden Rettungsdienst und in Community-Paramedic-Programmen tätig sind. Beim ersten Treffen 2005 in Nova Scotia kamen vor allem Delegierte aus den USA, Kanada, Australien und Großbritannien zusammen.

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TPF-Präsident Gary Wingrove rechnet mit so vielen neuen Teilnehmenden und Vortragenden wie nie zuvor, auch aus bislang nicht vertretenen Ländern. Der Nutzen des Ansatzes sei gut belegt, in rund 15 Jahren seien mehr als 400 Fachartikel dazu erschienen. Gescheiterte Programme hätten oft an praxisferner Ausbildung gelitten, entscheidend sei daher ein international standardisiertes Curriculum mit regionaler Bedarfsanalyse.

Sebastian Lange, Abteilungsleiter Rettungsdienst und Integrierte Leitstellen der BRK-Landesgeschäftsstelle, verweist auf steigende Einsatzzahlen bei begrenzten Ressourcen. Auswertungen des Regensburger Projekts REF hätten gezeigt, dass ein erheblicher Teil der Patienten weder RTW noch Notaufnahme benötige, sondern Beratung oder Vermittlung. Community Paramedicine solle bestehende Strukturen ergänzen, nicht ersetzen.

Das zweisprachige Programm umfasst Vorträge, Workshops, Praxisberichte und ein vorgeschaltetes Forschungs- und Bildungsforum. Abrufbar ist es hier.

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