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Notrufe in Tirol deutlich gestiegen

Leitstelle zieht Bilanz zum Sommer 2026

Die Leitstelle Tirol registrierte im Sommer 2026 bei Feuerwehr-, Alpin- und Rettungsnotruf sowie bei der Gesundheitsberatung 1450 spürbare Zuwächse – mit den stärksten Steigerungen bei Alpineinsätzen und Feuerwehralarmierungen.

Die Leitstelle Tirol verzeichnete zwischen 1. Mai und 15. September 2026 bei nahezu allen Notrufnummern deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Über den Feuerwehrnotruf 122 sind knapp 11.250 Anrufe eingegangen, ein Plus von rund 18%; Waldbrände sowie einzelne Muren- und Unwetterereignisse, u.a. im Pitz- und Ötztal, haben für ein erhöhtes Einsatzaufkommen gesorgt. Insgesamt wurden im Auswertungszeitraum mehr als 7.000 Feuerwehralarmierungen ausgelöst, nach rund 6.500 im Vorjahr.

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Über den Alpinnotruf 140 sind rund 11.500 Anrufe entgegengenommen worden. Rund 2.000 Einsätze sind im genannten Zeitraum über die Leitstelle disponiert bzw. alarmiert worden, was insbesondere auf die zahlreichen Freizeitaktivitäten im Gebirge während der Sommermonate zurückzuführen ist. Beim Rettungsnotruf 144 hat sich der Anstieg mit rund 53.500 Anrufen fortgesetzt, ein Plus von 6,5% gegenüber 2025. Der Rettungsnotruf bleibt damit die am stärksten frequentierte Notrufnummer der Leitstelle. Die Gesundheitsberatung 1450 hat mit rund 12.600 Anrufen eine Steigerung von 56% verzeichnet; insgesamt wurden rund 11.750 Beratungen durchgeführt, nach rund 7.750 im Vorjahr.

Auch bei den BOS-Alarmierungen zeigten die Zahlen einen Anstieg, etwa bei der Bergrettung von 1.646 auf 2.020 Einsätze sowie bei der Grubenwehr von einem auf 8 Einsätze. Insgesamt ist das Einsatz- und Anfrageaufkommen im Sommer 2026 deutlich höher ausgefallen als im Vorjahreszeitraum.