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Sechs Tage Ernstfall geprobt

Frankfurt trainiert Zusammenspiel der Einsatzkräfte

In Frankfurt am Main haben rund 800 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Hilfsorganisationen sechs Tage lang bei der Übung Bevölkerungsschutz „ÜB's! 2026“ komplexe Krisen- und Gefahrenlagen trainiert, von Stabsarbeit bis zur Katastrophenschutzübung „Frankopia“.

Vom 7. bis 12. September übten in Frankfurt am Main städtische Ämter, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutzeinheiten bei der Übung Bevölkerungsschutz „ÜB's! 2026“ gemeinsam Krisen- und Gefahrenlagen; insgesamt seien rund 800 Personen beteiligt gewesen. Im Mittelpunkt standen vom 8. bis 10. September Stabsübungen, bei denen erstmals in diesem Umfang das Krisenmanagement der Stadt, der operativ-taktische Führungsstab der Feuerwehr und der Führungsstab der Polizei parallel komplexe und hybride Gefahrenlagen simuliert wurden. Am Freitagnachmittag fand zudem eine operative Übung von Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei statt.

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Ergänzend wurde zum 19. Mal die Katastrophenschutzübung „Frankopia" im Osthafen durchgeführt worden. Rund 350 Einsatzkräfte von ASB, DLRG, DRK, JUH, MHD, THW sowie Freiwilliger und Berufsfeuerwehr seien in einer 24-h-Übung mit vier Szenarien konfrontiert worden, darunter die Beschädigung Kritischer Infrastruktur und die Rettung eigener Einsatzkräfte.

Begleitend hat eine Podiumsdiskussion zum Frankfurter Zivilschutz stattgefunden, an der neben Hessens Innenminister Roman Poseck auch ein Vertreter der ukrainischen Katastrophenschutzbehörde teilgenommen hat. Die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Aus- und Fortbildung sowie in die Arbeit des Krisenvorbereitungsnetzwerks (KriVo) und der Frankfurter Taktikschule einfließen.