Am heutigen Montag sendet 3sat um 20.15 Uhr eine Wiederholung des Films „Die Katastrophenmacher“ von Stefan Schaaf und Richard Klug (Erstsendung: 11.Februar 2004). Darin wird gefragt, wann eine Katastrophe zum Thema in den Acht-Uhr-Nachrichten wird und wirft einen kritischen Blick auf die unheilige Allianz von Hilfsorganisationen und Medien. Ausgangspunkt des Filmes sind die eindrucksvollen Bilder aus dem überfluteten Mosambik im Februar 2000, als Hunderte von Journalisten in das Land einfielen und Bilder davon verbreiteten, in deren Folge wiederum Hunderte von Hilfsorganisationen kamen und vor einer noch größeren Katastrophe warnten. Damals erhielt Mosambik Hilfszusagen von rund 400 Mio. Dollar. Vier Jahre danach fällt die Bilanz eher unspektakulär aus, während Mosambik von einer ganz anderen Krise heimgesucht wurde: Eine jahrelange Dürre führte zu Mangelversorgung und Unterernährung.