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Verlag Stumpf + Kossendey
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TV-Tipp: „Tsunami - Die Welle der Zerstörung“

BBC-Reportage erzählt die Geschichte einer Katastrophe

In der Reihe „BBC Exklusiv“ sendet Vox am Donnerstag die Geschichte der „Todeswelle“ und dokumentiert, wie die Gefahr eines Seebebens von den Staaten am Indischen Ozean systematisch verdrängt wurde. Die ersten Menschen, die mitbekamen, was sich vor Indonesien ereignete, saßen im „Pacific Tsunami Warning Centre“ auf Hawaii – am anderen Ende der Welt. Die Wissenschaftler sollen Alarm schlagen, wenn den Staaten am Pazifik Gefahr droht. Aber ihre empfindlichen Instrumente können auch Beben in anderen Ozeanen registrieren. „Als ich erkannte, dass das Erdbeben nicht im Pazifik stattgefunden hatte, war ich erleichtert“, erinnert sich Tsunami-Fachmann Barry Hirshorn. „Vielleicht haben wir es in der ersten Meldung versäumt, die Menschen am Indischen Ozean, also in der Nähe des Erdbebens, deutlich zu warnen“, sagt der Wissenschaftler selbstkritisch.

„BBC Exklusiv“ zeigt, dass die Staaten am Indischen Ozean die Gefahr eines Tsunamis in der Vergangenheit einfach ignorierten. Schon 2003 war ein Frühwarnsystem für das Gebiet im Gespräch. Doch die Regierungen lehnten ab. Für Wissenschaftler wie Barry Hirshon hat daher ein funktionierendes Tsunami-Frühwarnsystem höchste Priorität: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wiederholt sich die Katastrophe, und es gibt vielleicht noch mehr Tote.“ xxxxxxx Wiederholung der Sendung am 19. Juni 2005um 9.45 Uhr