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Verlag Stumpf + Kossendey
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Zusammenspiel in luftiger Höhe

Plauen erprobt gemeinsame Ausbildung für Höheneinsätze

Erstmals trainierten Höhenretter aus Plauen und Zwickau gemeinsam mit Notärzten und Rettungsdienstpersonal aus dem Vogtlandkreis die Schnittstellen zwischen technischer Rettung und medizinischer Versorgung in der Höhe.

In Plauen fand am 10. September ein erster gemeinsamer Ausbildungstag von Höhenrettung, Rettungsdienst und Notärzten statt. Neben den Höhenrettern der Berufsfeuerwehr Plauen nahmen Höhenretter der Berufsfeuerwehr Zwickau sowie Notärzte und Rettungsdienstpersonal aus dem Vogtlandkreis teil. Ziel sei es gewesen, die Zusammenarbeit der Fachdienste bei Einsätzen in Höhen und Tiefen zu verbessern, da technische Rettungsverfahren und medizinische Versorgung dort unmittelbar ineinandergriffen.

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Den Auftakt bildete eine theoretische Einheit zum Hängetrauma unter Leitung des leitenden Notarztes. Anschließend durchliefen die Teilnehmer in drei Gruppen praktische Stationen zum passiven Ablassen von Personen, zum Aufbau eines Schrägseils sowie zur Patientenversorgung unter Höhenrettungsbedingungen. Im Mittelpunkt standen dabei die Schnittstellen zwischen Höhenrettung und medizinischer Versorgung: der Zeitpunkt für den Zugang medizinischen Personals zum Patienten, die Möglichkeiten der Immobilisation in exponierter Lage sowie die schonende Übergabe an den Rettungsdienst.

Christian Flechsig, Leiter der Höhenrettung Plauen, betonte dass Höhenrettung, Rettungsdienst und Notarzt im Einsatz als ein Team funktionieren müssten und ein gemeinsames Training vor dem Ernstfall dafür die Grundlage bilde. Die Ausbildung habe zudem Gelegenheit zum fachlichen Austausch zwischen den Organisationen aus Plauen, Zwickau und dem Vogtlandkreis geboten. Nach dieser ersten Durchführung solle das Format die Zusammenarbeit der beteiligten Fachdienste dauerhaft stärken und die Einsatzsicherheit erhöhen.