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Podcast-Folge · #5
Fall 5: Brennende Gartenlaube – schweres Verbrennungstrauma und Luftrettung (mit Gast Dr. Kathrin Schnieder)
Der Fall
Aufgenommen an der ADAC-Luftrettungsstation „Christoph Europa 2“ in Rheine: Anka wird in eine Schrebergartensiedlung alarmiert – zunächst nur zur „Bereitstellung für die Feuerwehr“, weil eine Gartenlaube brennt.
Vor Ort liegt jedoch eine etwa 50-jährige Frau mit ausgedehnten Verbrennungen an Kopf und gesamtem Oberkörper; Ersthelfer kühlen mit dem Gartenschlauch. Verrußte Atemwege, verbrannte Haare, stridoröse Atemgeräusche und beginnende Atemnot sprechen für ein Inhalationstrauma. Hintergrund ist eine Selbstverbrennung in suizidaler Absicht.
Anka arbeitet den hochkritischen Fall über ABCDE ab: frühes Atemwegsmanagement (Adrenalin-Vernebler, Vorbereitung der Narkose), Gefäßzugang, zurückhaltende Volumengabe und Wundversorgung – und fordert bei diesem Verletzungsmuster früh den Rettungshubschrauber nach.
Notärztin Katrin Schnieder übernimmt und ordnet ein: Narkose-Indikation, präklinisches Verbrennungstrauma und die Frage, wann und wofür die Luftrettung den Unterschied macht.