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20 Jahre DRK-Rettungswache Teltow

05.01.2011, 11:20 Uhr

Foto: DRK Teltow

Belastungen durch Baumaßnahmen

Am 1. Januar 2011 konnte die DRK-Rettungswache Teltow doppelt feiern: Zur Neujahrsfeier jährte sich zum 20. Mal der Tag, an dem der erste Vertrag zwischen dem damaligen Landkreis Potsdam sowie dem Potsdamer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Kraft getreten ist. Am 31. Dezember 1990 endete in Teltow die Ära der Schnellen Medizinischen Hilfe (SMH), die bis dato für die rettungsdienstliche Versorgung verantwortlich zeichnete. Die bisherige Außenstelle der SMH in Kleinmachnow wurde geschlossen, da die Rettungswache in zentraler Lage am Gesundheitszentrum Teltow eingerichtet wurde. Damit war für das DRK und seine Mitarbeiter die Grundlage gegeben, um auf neuer Basis die rettungsdienstliche Versorgung im Bereich der Rettungswache Teltow fortführen zu können.

Einen Wehrmutstropfen gibt es jedoch noch: Das erst Mitte 1999 in Betrieb genommene Gebäude der Rettungswache Teltow genügte insbesondere hinsichtlich des bestehenden Raumkonzeptes in keiner Weise mehr den gesetzlichen Anforderungen, die hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes an eine Rettungswache gestellt werden. Zu dem ohnehin schon hohen Einsatzaufkommen kamen seit Anfang November zusätzliche Belastungen für die Mitarbeiter hinzu. Im Gebäude der Rettungswache in der Teltower Moldaustraße werden dringend erforderliche Baumaßnahmen durchgeführt, die bei laufendem Betrieb erfolgen und noch bis in den April 2011 andauern werden. „Dass die Mitarbeiter des DRK trotz fast unzumutbarer Bedingungen ihren rettungsdienstlichen Versorgungsauftrag trotzdem mit Bravour erfüllen, dafür gebührt ihnen ein ganz besonderer Dank!“, so Wolfgang Klamt, Geschäftsführer DRK-Rettungsdienst Potsdam-Mittelmark gGmbH.

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