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25 Jahre Luftrettung in Berlin

15.10.2012, 09:05 Uhr

Fotos: R.-D. Erbe

„Christoph 31“ feierte Jubiläum

Am 14. Oktober 2012 feierte der Rettungshubschrauber „Christoph 31“ auf dem Campus Benjamin Franklin der Charité seinen 25. Geburtstag. Den Berliner RTH gab es für „westdeutsche“ Verhältnisse ziemlich spät. Durch den besonderen Status von Berlin war es erst am 13. Oktober 1987 möglich, dass „Christoph 31“ erstmals im Klinikum Steglitz starten konnte. Damals musste er noch unter amerikanischer Flagge abheben. Geflogen wurde die Maschine ausschließlich von amerikanischen Piloten der Gesellschaft „Omniflight Airways Inc.“. Neben dem amerikanischen Piloten war „Christoph 31“ mit einem Rettungssanitäter des DRK und einem Notarzt des Klinikums Steglitz besetzt und von der Leitstelle der Berliner Feuerwehr geführt. Erst nach der Wende wurde aus ihm ein offizieller ADAC-Rettungshubschrauber.

Bald hatte sich „Christoph 31“ zu dem Rettungshubschrauber mit den meisten Einsätzen aller deutschen Rettungshubschrauber entwickelt. Im Jahr 2008 soll er nach Angaben der ADAC-Luftrettung mit 3.000 Rettungsflügen in 337 Tagen sogar einen Weltrekord aufgestellt haben. „Christoph 31“ ist heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Berliner Notfallrettung. Gefeierte wurden die 25 Jahre mit einem Festakt und zahlreichen Ehrengästen, darunter viele Zeitzeugen, Wegbereitern und natürlich der Crew des Rettungshubschraubers. Anschließend waren die Berliner Bevölkerung und alle interessierten Besucher zum Tag der offenen Tür rund um den Hangar eingeladen. Die Crew des Rettungshubschraubers und alle beteiligten Partner stellen sich und ihre Arbeit mit einem bunten Familienfest vor.

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