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25 Offshore-Retter leisteten mehr als 150.000 Einsatzstunden

22.03.2018, 09:24 Uhr

Die Johanniter-Offshore-Retter Jan Gartemann, Michael Stanley und Florian Spratte (v.l.) mit Kollegen (Foto: L. Lehmann/LLphoto.de)

Zu den neun Standorten in Nord- und Ostsee kommen zwei weitere hinzu

Im vergangenen Jahr haben die 25 Offshore-Retter des Johanniter-Ortsverbands Stedingen fast 65.000 Einsatzstunden geleistet und damit die Zahl von 150.000 seit Indienststellung im Herbst 2013 übersprungen. Ursprünglich sollten nur die medizinische Notfallleitstelle Offshore VentusMedic betrieben und der Rettungshubschrauber der Emder Firma Northern HeliCopter mit rettungsdienstlichem Personal besetzt werden. Zum einen befindet sich VentusMedic aber inzwischen in den Räumen des Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) der DGzRS in Bremen, zum anderen hat sich das Aufgabenspektrum erweitert. Die Offshore-Retter aus Berne besetzen seit September 2014 auch Sanitätsstationen auf insgesamt neun Offshore-Plattformen in Nord- und Ostsee, zwei weitere kommen Mitte April noch hinzu.

Die Notfallsanitäter stehen in Zwei-Wochen-Schichten rund um die Uhr den Mitarbeitern in den Offshore-Windparks als Ansprechpartner in medizinischen Fragen, bei der Gesundheitsvorsorge und der Hygiene zur Verfügung. In Notfällen können sie auch über telemedizinische Anbindung ärztlichen Beistand zu Rate ziehen, um zu klären, ob die Anforderung eines Rettungshubschraubers notwendig ist. Neben den derzeit 25 Offshore-Rettern arbeiten noch 38 Kollegen in den Bereichen Ausbildung, HEMS und in der medizinischen Notfallleitstelle Offshore. Weitere Mitarbeiter werden gesucht.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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