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300 Notrufe in Neunkirchen

08.07.2013, 13:20 Uhr

Foto: H. Scholl

Landkreis probte den Katastrophenfall

Am vergangenen Donnerstag trainierten am Abend rund 240 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, DLRG, MHD, Behörden, Polizei, Bundeswehr und Rettungsleistelle den Katastrophenfall bei der Stabsrahmenübung „Julisturm“. Das realitätsnahe Übungsszenario sah einen Sturm mit Starkregen im gesamten Landkreis Neunkirchen/Saar vor. Die Organisation der Gefahrenabwehr und Bewältigung der Schadenslage erforderte eine enge Kooperation zwischen dem Katastrophenschutzstab bzw. dem Kreislagezentrum der unteren Katastrophenschutzbehörde des Landkreises Neunkirchen in Ottweiler, den Lagezentren für außergewöhnliche Ereignisse der Kommunen und der Rettungsleitstelle Saarland auf dem Saarbrücker Winterberg. Die Beteiligten von Feuerwehr und THW arbeiteten die fiktiven Einsatzlagen in ihren Unterkünften ab, die bei dieser Flächenlage von der Rettungsleitstelle Saarland nicht mehr direkt an die Feuerwehren übermittelt wurden, sondern an das Kreislagezentrum gegeben, dort gesichtet, ausgewertet, dokumentiert und an die örtlichen Lagezentren der Kommunen weitergeleitet wurden.

Dabei mussten die 20 Mitarbeiter im Kreislagezentrum über 300 Notrufe bzw. Einsätze abarbeiten, die von der Rettungsleitstelle Saarland von Saarbrücken nach Ottweiler weiterleitet wurden. In den örtlichen Lagezentren der Kommunen wurden die Einsätze dann den Feuerwehren und dem THW zugewiesen. Die Plan- bzw. Stabsrahmenübung brachte viele Erfahrungen und weitere Erkenntnisse für die Optimierung der zukünftigen Kooperation zwischen dem Kreislagezentrum und den örtlichen Lagezentren der Kommunen. (Scholl)

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