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35 neue Fahrzeuge in NRW für den KatS

23.04.2013, 10:06 Uhr

Foto: Innenminsterium NRW

Ergänzendes Ausstattungskonzept des Bundes

NRW-Innenminister Ralf Jäger hat in Münster 35 neue Sanitätsfahrzeuge an Hilfsorganisationen in NRW übergeben: „Wenn sie zum Einsatz kommen, wie etwa bei Massenunfällen auf der Autobahn, nehmen sie den Geschehnissen nicht ihre Tragik – sie sind aber unverzichtbar, um schnell und effektiv Hilfe zu leisten“, erklärte der Minister. Zugleich brachte er seine hohe Wertschätzung gegenüber den Angehörigen der Hilfsorganisationen zum Ausdruck.

Dass ein wirksamer Katastrophenschutz ein gemeinsames Engagement von Bund und Ländern voraussetzt, betonten auch Ministerialdirektor Norbert Seitz vom Bundesministerium des Innern und Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Das BBK stellt die Fahrzeuge den Ländern als Teil des ergänzenden Ausstattungskonzeptes des Bundes für den Einsatz im Katastrophenschutz und in Erfüllung seiner Zivilschutzaufgaben zur Verfügung. Sie wurden vom Bund beschafft und entsprechend den nordrhein-westfälischen Bedürfnissen ausgestattet. „Die Sanitätsdienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gefahrenabwehr“, unterstrich Seitz.  „Doch erst eine gute technische Ausstattung ermöglicht vielfach Rettung in höchster Not“, ergänzte Unger.

Der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst nahmen die 35 auf aktuelle Gefahrenlagen ausgerichteten Sanitätswagen in Empfang. Im Laufe des Jahres sollen weitere folgen. Alle 35 Sanitätswagen sind bestückt mit weit über 100 einzelnen Ausrüstungsgegenständen, die die Rettungskräfte bei Großeinsätzen benötigen, z.B. Sauerstoffkästen, Stromerzeuger und Zeltheizung.

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