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5.500 Einsätze bei „Rock am Ring 2012“

04.06.2012, 09:27 Uhr

Fotos: Th. Trütgen

Positives Fazit der Rettungskräfte

Mit rund 5.500 Hilfeleistungen und 700 Krankentransport- und Rettungsdiensteinsätzen hat das DRK am Nürburgring seinen Großeinsatz während „Rock am Ring 2012“ beendet. 1.040 Rettungskräfte waren während der Festivaltage im Einsatz, um bei Blessuren oder Notfällen schnelle und fachgerechte Hilfe zu leisten. Der Großteil der DRK-Einsätze war chirurgischer Art: Versorgung von Wunden, Gelenkverletzungen und vereinzelt auch mutmaßliche Knochenbrüche nach einem Sturz. Hitzebedingte Hilfeleistungen wie in den beiden Vorjahren die Versorgung von Sonnenbränden und massiven Flüssigkeitsverlusten durch extremes Schwitzen blieben in diesem Jahr weitgehend aus. Dadurch gingen die DRK-Einsatzzahlen zurück auf das eigentlich übliche Einsatzaufkommen während „Rock am Ring“. Der verregnete dritte Festivaltag sorgte zwar für aufgeweichte Campingplätze, dadurch bedingte schwere Sturzunfälle blieben aber aus. Ein wenig Entspannung gab es auch beim DRK-Rettungsdienst am Nürburgring, der rund 100 Kranken- und Rettungstransporte weniger zu bewältigen hatte.

Zu Ende ist der DRK-Einsatz aber noch nicht: Die Sanitätsstationen auf den Campingplätzen werden im Laufe des Montags abgebaut, wenn auch die letzten Camper abgereist sind. Der DRK-Rettungsdienst wird seine letzten Rettungsfahrzeuge am Dienstagabend um 20 Uhr außer Dienst stellen, wenn auch die Abbauarbeiten auf dem Festivalgelände abgeschlossen sind.

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