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7.800 Hilfeleistungen bei „Rock am Ring“

12.06.2013, 09:13 Uhr

Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Innenstaatssekretärin Heike Raab, DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel, DRK-Kreisvorsitzender Achim Haag, DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes und Regierungsdirektor Andreas Hitzges (Fotos: T. Trütgen)

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Drei Festivaltage ohne besondere Zwischenfälle

Rund 7.800 Hilfeleistungen und 880 Rettungsdienst- und Krankentransporteinsätze leisteten die 1.132 DRK-Einsatzkräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes beim diesjährigen „Rock am Ring“. Beendet wurde der insgesamt achttägige Rotkreuzeinsatz am Montagabend, nachdem die Abbauarbeiten des dreitägigen Rockfestivals abgeschlossen waren.

In den Hilfeleistungszahlen des DRK sind alle Hilfsmaßnahmen, von der Pflaster- oder Kopfschmerztablettenausgabe, der Sonnenbrandversorgung oder Zeckenentfernung bis hin zur möglichen Notfallversorgung enthalten. Die Krankentransport- und Rettungsdiensteinsätze fassen alle Patiententransporte zu weiteren ärztlichen Behandlungen in die umliegenden Krankenhäuser zusammen. Der Großteil der vom DRK-Rettungsdienst transportierten Patienten wurde in den Kliniken ambulant behandelt. Dabei handelte es sich häufig um erweiterte Wundversorgungen, etwa das Nähen größerer Schnittwunden oder Röntgenuntersuchungen, um Knochen- und Gelenkverletzungen auszuschließen. Lebensbedrohliche Verletzungen gab es nicht. Mit Blick auf die 88.500 Festivalbesucher haben etwa 10% die Hilfe des DRK in Anspruch genommen – keinesfalls eine dramatische Zahl während der gesamten Einsatzzeit von 8 Tagen.

Am zweiten Festivaltag verschaffte sich Heike Raab, Staatssekretärin im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur (ISM) des Landes Rheinland-Pfalz, einen Überblick über die Einsatzdurchführung am Nürburgring. Während eines dreieinhalbstündigen Rundganges mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler, DRK-Kreisvorsitzendem Achim Haag und Dieter Merten, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Adenau, erhielt Raab Einblicke hinter die Kulissen der Großveranstaltung „Rock am Ring“. Die gemeinsame Sicherheitszentrale in der „Race Control“ des Nürburgrings, in der Polizei und Feuerwehr, das DRK, Vertreter der Verbandsgemeinde und des Nürburgrings als Veranstaltungsstättenbetreiber sowie der Sicherheitsdienst des Veranstalters zusammenarbeiten, stand ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Medical Centers des Nürburgrings, der Notfallseelsorge oder der zentralen Verpflegungsstelle des DRK-Sanitätsdienstes. Auch die Einsatzleitung von DRK, Feuerwehr, der Arbeitsraum der Vertreter der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Ahrweiler sowie der Arbeitsplatz der Integrierten Leitstelle Koblenz wurden von der Staatssekretärin besichtigt.

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