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ADAC Luftrettung erneut häufiger im Einsatz

05.02.2016, 10:35 Uhr

2015 wurden mehr als 48.000 Patienten versorgt

Die ADAC Luftrettung hat 2015 bei 54.062 Einsätzen 48.261 Patienten versorgt. Das sind im Durchschnitt 132 Patienten täglich und damit 1,7% mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Einsätze der gelben Flotte stieg um rund 3%. Zurückzuführen ist dieser Anstieg u.a. auf die Indienststellung der neuen Station „Christoph 65“ in Dinkelsbühl (Bayern) im September 2015. Einsatzursache Nummer eins war bei den Primäreinsätzen mit 50% ein internistischer Notfall (z.B. akute Herz- und Kreislauferkrankung). In 12% der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (z.B. Schlaganfall) gerufen, bei jedem 10. Einsatz war ein Verkehrsunfall die Ursache. Die meisten Starts leistete „Christoph 31“ in Berlin: Der Hauptstadt-Hubschrauber ging 3.838-mal in die Luft. Es folgten „Christoph Europa 1“ in Aachen/Würselen mit 2.162 und „Christoph 10“ in Wittlich mit 2.042 Rettungsflügen.

2015 stand vor allem der Flottenwechsel bei der ADAC Luftrettung im Vordergrund. Die Stationen in Murnau („Christoph Murnau“), München („Christoph 1“) und Köln („Christoph Rheinland“) haben das alte Hubschraubermuster BK117 durch die neue moderne H145 getauscht. Bei den Luftrettungsstationen in Siegen („Christoph 25“), Wittlich („Christoph 10“) und Ingolstadt („Christoph 32“) kommt nun der Typ H135 zum Einsatz. Bis 2018 wird ein großer Teil der ADAC-Hubschrauberflotte aufgrund verschärfter EU-Vorgaben sukzessive modernisiert. Die beiden neuen Hubschraubertypen versprechen einen deutlichen Zugewinn an Leistung und vor allem an Sicherheit für Patienten, Crew und Umwelt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die geringere Lärmbelastung.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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