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ADAC-Luftrettung legt Zahlen vor

05.03.2014, 14:08 Uhr

Fotos: ADAC-Luftrettung

Über 50.000 Einsätze im Jahr 2013

Die Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der ADAC-Luftrettung konnten im Jahr 2013 bei 50.986 Einsätzen über 46.000 Patienten helfen. Einsatzursache Nummer eins waren mit ca. 50% internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. An zweiter Stelle folgten Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit, beim Sport oder im häuslichen Umfeld mit ca. 16% gefolgt von neurologischen Notfällen mit ca. 12%. Aber auch Verkehrsunfälle (ca. 10%) haben die ADAC-Luftretter in Atem gehalten.

Ursache für die weitere Steigerung der Einsätze (3,5% im Vergleich zum Vorjahr) sind nach Angaben der ADAC-Luftrettung u.a. der demografische Wandel sowie veränderte Strukturen im Rettungsdienst und in der Krankenhauslandschaft. So sei z.B. in ländlichen Regionen ein zunehmender akutmedizinischer Mangel festzustellen. Rettungshubschrauber würden gerade auch in strukturarmen Regionen immer öfter eingesetzt und auch nicht selten als erstes Rettungsmittel gerufen werden.

Wie bereits im Vorjahr, gab es die meisten ADAC-Luftrettungseinsätze in Bayern (10.466). 12 ADAC-Stationen (auch aus angrenzenden Bundesländern) kommen hier zum Einsatz. Danach folgen Rheinland-Pfalz (7.243 Einsätze) und Nordrhein-Westfalen mit 6.782 Einsätzen.

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