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Ausbau eines deutschlandweiten Sirenennetzes beginnt

03.09.2021, 09:51 Uhr

Foto: iXimus/Pixabay

Sieben Länder haben Vereinbarung bereits unterschrieben


In Deutschland wird künftig der Ausbau eines flächendeckenden Sirenennetzes vom Bund gefördert. Die vorhandenen Mittel von 90 Mio. Euro bilden dabei eine Ergänzung zu den bereits vorhandenen Maßnahmen, die auf Landesebene getroffen wurden. Bisher haben sieben Länder die Vereinbarung mit dem Bund unterzeichnet. Die Fördermittel, um neue Sirenen einzurichten und alte Modelle zu modernisieren, nutzen bereits Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, das Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Der Ausbau des Sirenennetzes ist einer der Punkte, den Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Armin Schuster im März 2021 vorgestellt haben. Dabei soll ein flächendeckendes Sirenennetz in Deutschland etabliert werden, das maßgeblich zur effektiven Warnung der Bevölkerung beitragen soll. Die vom Bund bewilligten Mittel in Höhe von 90 Mio. Euro sollen von den Ländern und Kommunen sowohl zur Modernisierung bereits bestehender Sirenenanlagen als auch zur Anschaffung neuer Sirenen verwendet werden. Die Sirenen sollen technisch so aufgerüstet werden, dass sie an das bundesweite Modulare Warnsystem (MoWaS) des BBK angeschlossen werden können. Bisher gibt es neben den Sirenen noch andere Warnmittel, wie die Warn-App NINA, Rundfunksender und öffentliche Anzeigetafeln, um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen. Diese Warnmittel können bereits über MoWaS ausgelöst werden. Ein Anschluss des Sirenennetzwerkes an das Warnsystem bedeutet zukünftig eine zeitgleiche Warnmeldung über alle Kanäle.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2021
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