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Auszeichnung für Telematik-Projekt des BRK

18.07.2014, 12:06 Uhr

Foto: BearingPoint GmbH/Berlin

E-Patientendatenerfassung erreicht 2. Platz

Das Bayerische Rote Kreuz hat mit seinem Projekt „Telematik II – Elektronische Patientendatenerfassung“ nun auch internationale Anerkennung erzielt. Im Rahmen des Zukunftskongresses „Staat & Verwaltung“, der unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin stattfand, wurden die Projektverantwortlichen beim 13. eGovernment-Wettbewerb ausgezeichnet. Sie erreichten in der Kategorie „Bestes eHealth Projekt“ den 2. Platz. In dieser Kategorie werden Projekte aus Organisationen der Gesundheitswirtschaft und der Sozialversicherungsträger ausgezeichnet. Bewertet wird der Nutzen durch eine bessere Versorgungsqualität, die Lösung gesellschaftlicher Problemfelder und Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen.

Frau Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik) unterstich in ihrer Laudatio den hohen Stellenwert der Digitalisierung und den Mehrwert für die Gesellschaft. Beim Projekt „Telematik II“ wird bayernweit unter der Leitung des BRK bei allen Durchführenden des Rettungsdienstes ein einheitliches mobiles Computer- und Dokumentationssystem eingeführt.  Dabei werden im elektronischen Rettungsdienstprotokoll alle Patientendaten und medizinischen Parameter digital erfasst.

„Das Projekt Telematik II ist ein innovatives Projekt des Rettungsdienstes sektorenübergreifend, bei dem wir zum Wohle des Patienten Daten nicht nur sammeln sondern auch verwerten können, um so letztlich zu einer Verbesserung der Qualität der präklinischen Versorgung beizutragen.“ so Johann Peter Hausl, der Bereichsleiter Rettungsdienst in der BRK-Landesgeschäftsstelle München. „Die Dokumentation gehört schließlich genauso zur Versorgung wie das Blutdruckmessen und  die Beatmung“, ergänzt  Uwe Kippnich vom BRK-Projektteam. Als Projektpartner hat die LKZ Prien GmbH in einem mehrstufigen transparenten Verfahren die Lieferantenauswahl geleitet und arbeitet jetzt mit dem BRK im Projektmanagement und in der Umsetzung zusammen. Die Firma medDV aus Pohlheim bei Gießen wurde als Systemhersteller ausgewählt. Die wissenschaftliche Datenauswertung für die Versorgungsforschung wird vom Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe unterstützt. Leonhard Stärk, Landesgeschäftsführer des BRK: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die im Verband einen hohen Stellenwert einnimmt.“

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