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BBK zieht Bilanz

13.08.2007, 08:34 Uhr

Foto: Eurocopter

Mehr als 8.000 Einsätze der orangefarbenen Luftretter

In dringenden Notfällen kommt die Hilfe häufig aus der Luft. Retter in der Not sind dabei häufig die Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Im ersten Halbjahr 2007 kamen die orangefarbenen Hubschrauber 8.350-mal zum Einsatz. Das BBK zieht deshalb eine positive Bilanz. Die Anzahl der Organ-, Medikamenten- und Bluttransporte übertrifft schon jetzt die Gesamtzahl aus dem Vorjahr.

Derzeit setzt der Bund an 12 Luftrettungszentren 16 Hubschrauber für die zivile Luftrettung ein. Um die Effektivität der Luftrettung zu erhöhen, werden seit Januar 2007 alle altbewährten Hubschrauber im Auftrage des Bundesministeriums des Inneren (BMI) durch den neuen Hubschraubertyp EC 135 T2i ersetzt. Schon jetzt befinden sich fünf Hubschrauber neuer Bauart im Einsatz über Traunstein, Kempten, Köln, Hamburg und Hannover (siehe dazu auch ausführlich das RETTUNGSDIENST-Themenheft „Luftrettung“ Juli 2007).

Mit den neuen Zivilschutz-Hubschraubern besitzt der Bund die modernste Flotte der Luftrettung in Deutschland. Diese wird den Ländern zur Verfügung gestellt und kommt somit nicht nur in Katastrophenfällen zum Einsatz, sondern auch im Alltag des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes. Zusätzlich zum Rettungsdienst bewältigen die Zivilschutz-Hubschrauber Erkundungsflüge an Schadenstellen oder helfen bei der Beobachtung von Bevölkerungsbewegungen.

Eine Einsatzübersicht der Zivilschutz-Hubschrauber finden Sie hier (PDF-Datei: Statistik).

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