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Bereitschaftszeit muss Arbeitszeit bleiben

28.08.2008, 09:18 Uhr

Berufsverband Feuerwehr e.V. startet Musterbrief-Aktion gegen EU-Arbeitszeitrichtlinie

Der Berufsverband Feuerwehr e.V. hat auf die geplanten Änderungen der europäischen Arbeitszeitrichtlinie im Juni mit Unverständnis reagiert. Er befürchtet über diesen Umweg eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit bei den Feuerwehren für die Zukunft, „auch wenn Bundesarbeitsminister Scholz zurzeit versichert, dass Änderungen des Arbeitszeitgesetzes nicht geplant sind“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Deshalb startet der Berufsverband Feuerwehr e.V. nun eine Musterbriefaktion, um die EU-Abgeordneten mit Briefen und E-Mails davon zu überzeugen, ihr Veto gegen eine Verschlechterung des Gesundheitsschutzes für Feuerwehrleute einzulegen.

Nach der neuen EU-Arbeitszeitrichtlinie soll Bereitschaftszeiten nicht mehr automatisch Arbeitszeit sein soll. Geplant ist eine Unterteilung in so genannte „aktive“ und „inaktive“ Bereitschaftszeiten. Letztere sollen dann nicht mehr als Arbeitszeit anerkannt werden. Nach der Einigung der 27 Arbeits- und Sozialminister muss das EU-Parlament diesen Beschluss noch per Abstimmung bestätigen.

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