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Berner Rettungsdienste fordern mehr Geld

27.08.2014, 09:51 Uhr

Foto: RD-Archiv

Streit mit Gesundheitsbehörde um Normkosten und Löhne

Die Rettungsdienste im schweizerischen Bern streiten sich mit der Gesundheitsbehörde des Kantons um Löhne und Abgeltungen. Nach einem Bericht der Schweizer Tageszeitung „Der Bund“ sollten die Rettungsdienste des Kantons Bern in diesem Jahr eigentlich weniger Geld erhalten. Dem Parlament war von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion eine Kürzung von 5 Prozent vorgeschlagen worden. Laut Online-Ausgabe akzeptieren die Rettungsdienste diese Kürzung jedoch nicht und „blockieren derzeit die Jahresverträge mit dem Kanton.“

Bei dem Konflikt zwischen der Kantonsbehörde und dem Rettungsdienst gehe es auch um die Höhe des Lohnes. Rettungsteams im Kanton Aargau und Solothurn verdienten mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen in Bern. Daneben stünden aber auch „die regelmäßigen Abgeltungen, das Fundament des kantonalen Rettungswesens: die sogenannten Normkosten“ zur Debatte. Diese Beiträge des Kantons müssten zwangsläufig erhöht werden, wie ein Controlling-Bericht zu den geforderten Sparmaßnahmen festhält: „Als Ergebnis kann nur die Erhöhung der Normkosten auf ein zurzeit nicht bekanntes Niveau erwartet werden.“ Der Kanton werde für den Rettungsdienst also längerfristig mehr Mittel bereitstellen müssen und nicht weniger. Die Rettungsdienste selber geben sich zugeknöpft. Man stecke in Verhandlungen und könne noch nicht mehr dazu sagen. Immerhin sei ein Einigungsvorschlag für das laufende Jahr absehbar. Das nächste Treffen solle im September stattfinden. (Der Bund)

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