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Bestatterverbände: ASB-Angebot moralisch fragwürdig und anmaßend

16.01.2007, 11:27 Uhr

Foto: BilderBox

Der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. (BDB) und der Verband Deutscher Bestattungsunternehmen e.V. haben eine gemeinsame Presserklärung veröffentlicht, in der sie das Angebot des ASB-Hamburg, zukünftig auch Bestattungsleistungen anzubieten, als „in vielerlei Hinsicht fragwürdig“ und anmaßend beurteilen. Das Motto der Tätigkeit des ASB laute „Leben retten und erhalten“. In diese grundsätzliche Philosophie des ASB passe es partout nicht, gleichzeitig nun auch als Bestatter aufzutreten.

Menschliche und kompetente Unterstützung im Trauerfall, so die Verbände, können ausschließlich Bestattungsunternehmen mit qualifizierten und gut ausgebildeten Personal gewährleisten. Daher sei es unverständlich, wenn branchenfremde Institutionen sich anmaßen und dem Bürger Glauben machen, sie könnten diese sensible Dienstleistung am Menschen nun auf einmal als Organisation ohne ausreichende Vorkenntnisse am Markt anbieten.

Die Bestatterverbände fordern den ASB auf: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Der ASB solle sich nicht mit Aktivitäten selbst diskreditieren, die im Zusammenhang mit seinen eigenen Dienstleistungen fragwürdig erscheinen.

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