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Brandübung auf Borkum-Fähre

29.11.2011, 09:23 Uhr

Fotos: DRK Emden

Auch Helfer aus den Niederlanden beteiligt

Das DRK und die Rettungsdienste aus Emden führten gemeinsam mit der Reederei AG-Ems im November eine Großübung durch, die größte seit Jahren in diesem Gebiet. Hintergrund dieser Übung waren die strengen Sicherheitsvorschriften für Fahrgastschiffe an der deutschen Küste. Immerhin befinden sich im Sommer bis zu 1.200 Menschen auf einer Fähre. Angenommen wurde ein Brand auf der Borkum-Fähre während der Fahrt zur Insel. Auch die Besatzung des Schiffes nahm an dieser Übung teil. Der Brand auf der Fähre musste gelöscht, und 119 Verletztendarsteller der umliegenden Rotkreuzverbände wollten versorgt werden.

Feuerwehr und Rettungsdienste holten die Betroffenen von der Fähre und führten die Erstversorgung durch. Die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK versorgte gemeinsam mit den Notärzten auf ihrem mobilen Behandlungsplatz die Verletzten in der Nähe des Anlegers. Die vielen unverletzten Beteiligten mussten registriert und mit wärmenden Decken und Getränken versorgt werden. Auch aus den nahegelegenen Niederlanden nahmen Helfer an dieser Übung teil. So waren die Niederländischen Seenotretter, die Rijkswaterstraat NL, die Waterpolitie NL und die Kustwacht Centrum Den Helder beteiligt. Insgesamt wirkten mehr als 300 Personen mit. Aus Deutschland nahmen das DRK Emden, die Rettungsdienste Emden, die Wasserschutzpolizei, die SEG Transport des Landkreises Leer, die Feuerwehr Emden, der Bundeswehrreservisten aus Aurich, die Polizei, das Ordnungsamt, die DGzRS/MRCC Bremen sowie die Besatzung und Mitarbeiter der AG Ems teil.

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