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Bundesfreiwilligendienst soll Zivildienst ersetzen

25.03.2011, 09:13 Uhr

Foto: M. Leitner

Auch Stellen im Krankentransport und Rettungsdienst

Der Deutsche Bundestag hat am gestrigen Donnerstag das Gesetz zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes verabschiedet. Er soll zum 1. Juli 2011 starten und den derzeitigen Zivildienst ersetzen. Dafür sollen jährlich 35.000 Bürgerinnen und Bürger geworben werden. Der Bundesfreiwilligendienst soll zwischen sechs und 24 Monaten dauern. Anders als der Zivildienst soll er Männern und Frauen jeden Alters offen stehen. Der Freiwilligendienst ist grundsätzlich in Vollzeit zu leisten. Sofern die Freiwilligen aber älter als 27 Jahre sind, ist auch Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden möglich.

Der Bundesfreiwilligendienst soll dem Gesetz zufolge ebenso wie der Zivildienst keine regulären Arbeitsplätze kosten, sondern allein unterstützende Tätigkeiten beinhalten. Dies soll das Bundesamt für den Zivildienst bei jedem einzelnen Platz überprüfen. Der neue Dienst ergänzt die bisherigen Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und Freiwilligen Ökologische Jahr (FÖJ). Beide liegen in der Zuständigkeit der Länder. Neben traditionellen Bereichen wie Pflege oder Behindertenbetreuung soll der neue Dienst auch in weiteren Einsatzfeldern wie Sport, Bildung, Integration oder Kultur möglich sein. Auch Einsätze im Behinderten- und Krankenfahrdienst sowie im Rettungsdienst und qualifizierten Krankentransport sind möglich. Entsprechende Stellen werden bereits angeboten.

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