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BVRD: Mehr als ein Image-Schaden

19.05.2006, 13:56 Uhr

Die Vorgänge um den Berufsverband für den Rettungsdienst (BVRD) werden immer kurioser. Nachdem ein Kieler Rettungsassistent mit seinem Anwalt herausfand, dass es der Verein seit Jahren mit der Satzung nicht so genau nahm und sich der amtierende Vorstand zu Unrecht im Amt befindet (RETTUNGSDIENST 5/2006), überschlugen sich die Ereignisse kurz vor der diesjährigen RettMobil in Fulda und gipfelten in dem Verzicht des BVRD-Präsidenten Martin Ritter, an einer Expertendiskussion auf der RettMobil teilzunehmen (wir berichteten). Inzwischen stellte sich zudem heraus, dass einige Vorstandsmitglieder seit Jahren ihre Funktion nur noch auf dem Papier ausüben. Ritter will sich derzeit weder gegenüber der Presse noch gegenüber kritischen Mitgliedern äußern. Der Image-Schaden für den Verband ist noch gar nicht abzusehen.

Auf der Homepage des BVRD ist inzwischen das Gästebuch geschlossen worden. Auch die Selbstdarstellung des Vereins taucht an keiner Stelle mehr auf. Lediglich in einer kurzen Meldung wird mitgeteilt, dass die Geschäftsstelle wegen Urlaubs bis zum 8. Juni 2006 nur eingeschränkt erreichbar sei. Anfragen könnten deshalb nicht umgehend beantwortet werden. Aber das ist nun wahrlich keine Neuigkeit.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der nächsten RETTUNGSDIENST.

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